3. Liga


Torloses Unentschieden

FSV Frankfurt erkämpft sich trotz Verletzungen einen Punkt in Köln

Trotz zahlreicher Torchancen blieb es beim 0:0. Foto: bild pressehaus

Am Samstag, den 01. April 2017, teilten sich der FSV Frankfurt mit der Fortuna Köln die Punkte. Vor 1846 Zuschauern trennten sich die Mannschaften mit einem torlosen Remis.

Bedingt durch die kurzfristige Verletzung des Flügelspieler Dennis Russ, nahm FSV-Cheftrainer Gino Lettieri eine Änderung in seiner Startformation vor. Für Russ lief heute wieder Smail Morabit von Beginn an auf. Auf der Bank nahmen unter anderem FSV-Eigengewächse Leon Hammel und Mateo Andacic Platz.

Der Verein aus der Südstadt von Köln hat im Moment einen acht Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Zuletzt gab es einen 2:0 Sieg gegen Großaspach und ein Unentschieden in Halle. Nichts desto trotz genießt die Partie für Kölns Cheftrainer Uwe Koschinat einen hohen Stellenwert: „Die Konstellation ist jetzt natürlich eine günstige, weil man Frankfurt mit einem Sieg extrem auf Distanz schießen könnte und damit einen sicheren Abstand auf die Abstiegsplätze hätte.“

Patrick Ochs wurde zu Beginn der Partie per Foul gestoppt. Der von Salem ausgeführte Freistoß aus halbrechter Position schloss der aufgerückte Innenverteidiger Schorch ab, wobei der Ball nur knapp über die Querlatte segelte. Für den FSV galt es heute die starke Hintermannschaft der Kölner zu überlisten. Bisher wurden die FSV-Angreifer im Moment der Ballannahme schon hart attackiert, wodurch der Spielfluss oft unterbrochen wurde (13.). Die ersten zwanzig Minuten gehörten den Schwarz-Blauen. Die Domstädter schafften es wenig bis gar nicht für Entlastung zu sorgen und ließen sich weitgehend tief in die eigene Hälfte fallen.

Der erste gut gespielte Angriff der Hausherren schloss Stürmer Johannes Rahn ab. Der Schuss stellte für FSV-Schlussmann Pirson aber keine Gefahr da (25.). Die Partie nahm inzwischen deutlich an Schwung auf und so ergaben sich auf beiden Seiten gefährliche Szenen. Rahn bekam den Ball auf dem linken Flügel und dribbelte sich an Ochs und Salem vorbei. Sein Schuss flog knapp über die Latte, sodass es mit Abstoß weiterging (29.). Auf der Gegenseite kam Kader durch eine geschickte Drehung völlig frei vor Kölns Torwart Poggenborg zum Abschluss, der mit einer sehenswerten Glanzparade die Führung der Schwarz-Blauen verhinderte. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit hatte Stark mit zwei Chancen die Führung auf dem Fuß. Bei einem direkt abgeschlossenen Freistoß hielt zuerst Poggenborg, kurz darauf konnte Innenverteidiger Mimbala auf der Linie notgedrungen klären.

Im ersten Durchgang war der FSV Frankfurt die spielbestimmende Mannschaft. Zudem kreierte sich die Elf von Gino Lettieri aussichtsreiche Torchancen. Kölns Cheftrainer war mit dem ersten Durchgang seiner Mannen nicht zufrieden: „Wir hatten eine gute Phase bisher im Spiel. Jetzt gegen Ende betteln wir um ein Gegentor, damit bin ich nicht zufrieden“.

Lettieri musste Kapitän Ochs in der Halbzeit verletzungsbedingt vom Platz nehmen. Nach Salem war Ochs schon der zweite Spieler, der vorzeitig ausgewechselt werden musste. Die Partie ging im zweiten Durchgang aber prompt mit temporeichen Offensivfußball weiter. Dhamani zwang FSV-Torwart Pirson mit einem satten Volleyschuss zu einer Riesenparade. Im Gegenzug kam der FSV durch einen Kopfball vom eingewechselten Dennis Streker zum ersten Abschluss im zweiten Durchgang (58.).

Nach einem schönen Doppelpass zwischen Bahn und dem frisch eingewechseltem Jovanovic konnte wieder einmal Poggenborg die Führung der Frankfurter verhindern. Der anschließende Eckball brachte nichts ein. Die Partie hatte inzwischen nicht mehr das hohe Tempo wie zu Beginn. Dennoch waren beide Mannschaften auf den Lucky Punch aus, probierten aber in der Defensive kompakt zu stehen und sich nicht das eventuelle spielentscheidende Tor zu fangen.

Nach einem Eckball der Kölner konnte Corbin Ong durch einen guten Pass auf Stark einen vielversprechenden Konter einleiten. Jovanovic bekam den Ball und stürmte auf das Gehäuse der Domstädter los - konnte letztendlich aber nur durch ein Foul gestoppt werden. Der anschließende Freistoß aus etwa 17 Metern brachte aber wieder nichts Zählbares ein (80.). In den Schlussminuten konnte der FSV nochmal den Druck vor dem Gehäuse der Kölner aufbauen, aber kein Tor erzielen.

Abschließend betrachtet ging die Punkteteilung heute in Ordnung. Der FSV Frankfurt zeigte eine engagierte Leistung, konnte aber keine seiner zahlreichen Torchancen verwerten. Die Kölner spielten sehr zweikampfbetont, wodurch es zu vielen Unterbrechungen im Spiel kam. Aber auch offensiv hatten die Südstädter die ein oder andere gute Torgelegenheit. Im zweiten Durchgang agierten beide Teams vorsichtiger, wodurch auch die Strafraumszenen abnahmen. Für den FSV Frankfurt begann die englische Woche mit einer guten Leistung. Jetzt gilt es am Mittwoch im Heimspiel gegen den FSV Zwickau die wichtigen Punkte zu holen.

FSV-Aufstellung:
Pirson – Ochs (46. Schachten), Barry, Schorch, Corbin Ong – Stark, Heitmeier – Salem (32.Streker), Morabit, Bahn – Kader (71.Jovanovic)

SCK-Aufstellung:
Poggenborg – Flottmann, Uaferro, Mimbala, Kwame – Bender, Pazurek, Theisen (71. Kessel), Oliviera (85. Alibaz) – Rahn (65.Schröder), Dahmani

Schiedsrichter:

Nicolas Winter

Gelbe Karten:
Schröder (72.), Pazurek (83.) / 
Barry (58.), Bahn (76.)

Autor: Sebastian Störk | 01.04.2017

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