3. Liga


Hessenderby zum Saisonfinale

FSV-Auswärtsgegner Wehen Wiesbaden im Fokus

Im Hinspiel gewann der FSV 3:1. Foto: bild pressehaus

Am letzten Spieltag der Saison 2016/17 geht es für den FSV Frankfurt in die hessische Nachbarschaft zum SV Wehen Wiesbaden. Das Hinspiel konnte der FSV mit einem 3:1-Sieg noch deutlich für sich entscheiden. Das Rückspiel des Hessen-Derbys steht nun unter völlig neuen Vorzeichen. Während den FSV große Sorgen plagen, konnte der SVWW am 35. Spieltag bereits den Klassenerhalt perfekt machen.

Zu verdanken hat die Mannschaft den Verbleib in der dritten Liga Cheftrainer Rüdiger Rehm, der die Truppe zurück in die Erfolgsspur gebracht hat. Als der Ex-Coach von Arminia Bielefeld am 6. Februar das Traineramt bei den Wiesbadenern antrat, rangierten die Rot-Schwarzen mit zwei Punkten Rückstand auf das rettende Ufer auf dem vorletzten Tabellenrang. Vorgänger Torsten Fröhling war es nicht gelungen, das vorhandene Spielerpotenzial – mit gestandenen Drittliga-Profis wie Torwart Markus Kolke, Abwehrspieler Alf Mintzel oder den beiden Stürmern Patrick Mayer und Manuel Schäffler – zu einer schlagkräftigen Truppe zu formen. Rehm seinerseits wurde zuvor in Bielefeld nach zehn Spielen ohne Sieg wegen Erfolgslosigkeit freigestellt. Seine Bilanz beim SV Wehen, seit er Interimstrainer und Sportdirektor Christian Hock beerbte: Sieben Siege, vier Unentschieden und nur drei Niederlagen. Zudem zog man ins Finale des Hessenpokals ein mit der Chance, sich für den DFB-Pokal der kommenden Saison zu qualifizieren.

Der SVWW spielt seit dem Abstieg aus der 2. Bundesliga im Jahr 2009 in der dritten Liga. 1926 wurde der Verein einst auf Initiative von Heinz Dilger im Gasthaus „Zur Krone“ gegründet, damals unter dem Namen SV Wehen Taunusstein. Die Aufnahme des Spielbetriebs erfolgte in der C-Klasse Wiesbaden. Ein Jahr später erfolgte der Bau des Sportplatzes auf dem Halberg, wo heute eine beeindruckende Sportanlage steht, mit Trainingsplätzen für die Profis und den Wehener Nachwuchs. Ihre Pflichtspiele trägt die Profimannschaft des SVWW dort jedoch schon seit knapp zehn Jahren nicht mehr aus. Die Brita-Arena in Wiesbaden ist heute der Austragungsort für die Heimspiele und liegt in unmittelbarer Nähe der Autobahn 3 bzw. A66. Das Stadion wurde in einer Rekord-Bauzeit von nur 112 Tagen hochgezogen und als kompakte Fußballarena entworfen, sodass der Abstand zwischen Rasen und Zuschauer sehr gering ist. Das Fassungsvermögen liegt bei 13.000 Zuschauern.

Erbaut wurde die Arena nach dem zwischenzeitigen Aufstieg in die 2. Bundesliga, in welcher die Wehener Profis ab 2007 unter dem noch heute gültigen Namen SV Wehen Wiesbaden antraten. Seinen Zuschauerrekord stellte der Verein zum Derby gegen den 1. FSV Mainz 05 auf, als am 21. Oktober 2007 offiziell 12.566 Zuschauer kamen. In derselben Saison feierten den Wehener ihren größten sportlichen Erfolg: Platz 8 in der 2. Bundesliga.

Wer nicht vor Ort sein kann, hat die Möglichkeit, dass Spiel per Livestream auf hessenschau.de zu verfolgen.

Das geben Sie in Ihr Navi ein:
BRITA Arena
Berliner Str. 9
65189 Wiesbaden

Autor: Goran Culjak | 19.05.2017

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