3. Liga


„Wir wussten, dass das ein dickes Brett werden würde!“

FSV unterliegt dem FC Saarbrücken mit 3:0

Robert Schick im Ballbesitz Foto: pressehaus/pausch

Bereits in der Anfangszeit des achten Spieltags war der FC Saarbrücken die deutlich überlegenere Mannschaft auf dem Rasen. Die erste Aktion der Partie gehörte der Heimelf, nur wenige Augenblicke später machten sie erneut Druck in Richtung Tor, Aulbach parierte den Schuss aus naher Distanz im letzten Moment. In Minute sieben setzte sich der heimische Sturm dann aber doch durch und Patrick Schmidt schoss das erste Tor des Spiels. Nachdem sich das Spielgeschehen nur minimal und für kurze Zeit etwas in Spielfeldmitte verlagert hatte, folgte bereits das nächste Tor der Saarbrücker Mannschaft. Nummer 16 Kevin Behrens netzte nur sieben Minuten nach dem ersten Treffer zum 2:0 ein. Auch im weiteren Verlauf der Partie musste unser Keeper Aulbach immer wieder eingreifen, um weitere Gegentreffer zu verhindern. Nach einer knappen halben Stunde versuchte Becker es über rechts außen, scheiterte jedoch am Torhüter des FCS. Kurz darauf kam auch Bell Bell über die selbe Seite, sein abgeblockter Torschuss und die darauffolgende Ecke verliefen jedoch in einem Konter der Saarbrücker. Ein gut positionierter Freistoß konnte in Spielminute 36 von Eshele per Kopf aus dem Strafraum gebracht werden, der Nachschuss ging weit über das Tor hinweg. Auch nachfolgende Torschüsse der heimischen Elf wurden etwas weniger gefährlich, der Angriff unseres FSV gestaltete sich jedoch nach wie vor sehr schwierig gegen eine starke Saarbrücker Abwehr. Kurz vor der Halbzeitpause war das Spiel für wenige Minuten etwas ausgeglichener, gefährliche Torchancen blieben bis zum Pfiff auf beiden Seiten aus.

Noch eindeutiger wurde es allerdings direkt nach dem Wiederanpfiff in Völklingen. Patrick Schmidt, der bereits das erste Tor der Partie schoss, erhöhte auf 3:0 und ließ dem in weiß aufgelaufenen FSV keine Chance, ruhig in den zweiten Durchgang zu starten. Sich in das Spiel einzubringen wurde auch in den folgenden Minuten nicht einfacher, die meisten Bornheimer Spielansätze wurden im Keim erstickt. In ein paar wenigen Einzelsituationen gelang es der FSV-Abwehr, dem Druck der Heimelf standzuhalten, meist reagierten sie jedoch zu langsam und entgingen nur knapp weiteren Treffern. Im Sturm gab es zu wenige Ideen für einen Anschlusstreffer, das meiste Spielgeschehen verlief unmittelbar vor Aulbach. Hin und wieder versuchte es der FCS zusätzlich aus der Distanz. In der 78. Minute gelang es Cem Kara, mit dem Ball in den Strafraum zu gelangen und kurz darauf hatte auch Seegert die Chance auf einen Treffer, beide scheiterten jedoch am letzten Mann des FCS. Ein Freistoß zu unseren Gunsten landete acht Minuten vor Schluss erst in der Mauer und konnte kurz darauf von Markovic in einen Distanzschuss umgewandelt werden, der leider zu hoch angesetzt war und den Kasten verfehlte. Der pünktliche Schlusspfiff des Unparteiischen beendete schließlich das Spiel.

Nach der eindeutigen Niederlage vor 3.076 Zuschauern richtete Cheftrainer Alexander Conrad aufmunternde, aber direkte Worte an seine Mannschaft: „Wir wussten vorher, dass das ein dickes Brett werden würde gegen Saarbrücken. Offensiv eben von enormer Qualität, das haben wir zu früh leidvoll erfahren müssen. Da haben die Spieler einfach zu viel Platz gehabt in den Situationen. Das wollten wir unbedingt vermeiden, aber es kommt dann eben doch anders und bei einer so jungen, unerfahrenen Mannschaft muss man das einkalkulieren. Offensiv wollten wir ein paar Nadelstiche setzen, das sah gar nicht so schlecht aus. Im Ansatz gab es die ein oder andere Situation, wo wir das ganz ordentlich gemacht haben. Aber wo wir dann zu viel Platz im Sechzehner lassen, gerade bei Flanken von außen, das muss man vermeiden, auch wenn man jung ist. Dass das schwer zu verteidigen ist, ist normal. Zweite Halbzeit wollten wir dann doch nochmal versuchen, das Tor zu machen, aber mit dem 3:0 war dann der Deckel drauf. Dann haben wir uns zumindest nicht abschlachten lassen. Aber wir müssen auch zwei Stürmer ersetzen, die uns ausgefallen sind, und da strotzen wir natürlich nicht vor Torgefahr.“

 

FC Saarbrücken

Batz – Mendy, Krause (65. Zellner), Dausch (65. Mendler), Zeitz, Schmidt, Obernosterer, Behrens (75. Fenninger), Müller, Jänicke, Kehl-Gomez

FSV Frankfurt

Aulbach – Sieck (46. Torre Howell), Andacic, Azaouagh, Bell Bell (65. Kara), Schick 872. Markovic), Eshele, Djengoue, Huckle, Seegert, Becker

Zuschauerzahl

3.076

Schiedsrichter

Pascal Müller, Marc Philip Eckermann, Marc List

Gelbe Karten

Djengoue (21.)

Schick (71.)

Tore

1:0 – Patrick Schmidt (7.)

2:0 – Kevin Behrens (14.)

3:0 – Patrick Schmidt (46.)

Autor: BM | 10.09.2017

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