3. Liga


Der schwarz-blaue Jahresrückblick - das war 2017

Teil 2: Das zweite Quartal. Der große Knall.

Wolken zogen am Horizont auf, aber es wurde alles getan, um sie wieder loszuwerden. Foto: hanglastig.de/Löser

Neben all den Verletzungssorgen brodelte es auch an anderer Stelle im Fußballsportverein. Ende März erklärte Geschäftsführer Clemens Krüger seinen Rücktritt, das gesamte Präsidium des FSV Frankfurt e.V. sollte es ihm gleichtun. Der ehemalige FSV-Präsident Michael Görner zögerte nicht lang und übernahm mit dem bisherigen Aufsichtsratsmitglied Stephan Siegler das Vereinsruder und die Verantwortung für all das, was noch kommen sollte.

Langsam kristallisierte sich heraus, dass der FSV Frankfurt vor einem enorm großen Schuldenberg stand. Am 11. April wurde Insolvenz für die Fußball GmbH angemeldet. Jeder, der sich mit Profifußball und den Regularien auskennt, weiß, dass dies einen Punktabzug zur Folge haben würde. In diesen Tagen stand das Team allerdings bereits auf einem Abstiegsplatz und hatte Mitte April schon 5 Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Alles andere als gute Voraussetzungen, sich hier nochmal heraus zu kämpfen.
So ging der FSV seinen Weg in die Insolvenz mit allen Konsequenzen. Sportlich reichte es immerhin noch für zwei Unentschieden, die restlichen Spiele wurden verloren. Als Tabellenletzter stieg der FSV ein zweites Mal in Folge ab.

Schon vor den letzten Spielen wurde allerdings der Grundstein für den Neustart gelegt. Man wollte schon vor Saisonende zeigen, dass man sich der Gesamtsituation nicht kampflos hingegeben würde. Der #RestartFSV wurde ins Leben gerufen. Schnell war das neue Logo überall zu sehen. Auf Schildern, Aufklebern, T-Shirts. Der Sommer und die Suche nach einem neuen Trainer und einer neuen Mannschaft standen voll und ganz im Zeichen des #Restarts. Der FSV veränderte sich, die Geschäftsstelle wurde personell schmaler, man suchte die Nähe zu den Mitgliedern und Fans, veranstaltete Fanabende zur Information und suchte Hilfe bei ehrenamtlichen Kräften. im Fußballsportverein rückte man wieder näher zusammen und bündelte alle Kräfte.

Im Juni begann dann auch der sportliche Neustart. Mit dem ehemaligen FSV-Spieler Alexander Conrad hatte man jemanden gefunden, der sich auf das „Abenteuer FSV“ einließ. Unzählige Telefonate, Treffen und Gespräche, die der neue Trainer alleine zu bewältigen hatte bis dann zum Trainingsstart ein Dutzend Männer auf dem Platz standen. Die ersten Testspiele wurden gespielt, Verträge unterschrieben und die Vorbereitungen auf die Regionalliga Südwest waren in vollem Gange. 


(Weiter geht's am kommenden Mittwoch mit Teil 3)
Ihr habt Teil 1 verpasst? -> Opens external link in new windowRückblick 2017/1

Autor: SK | 23.12.2017

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