3. Liga


FSV unterliegt den Spatzen

0:3 Heimniederlage gegen den SSV Ulm

Kapitän Sabah nach dem Spiel Foto: Huebner/Volz

Bei strahlendem Frühlings-Sonnenschein ging es am 33. Spieltag gegen den SSV Ulm ran. Das Spiel hatte kaum richtig begonnen, da gingen die Gäste bereits in Führung. Thomas Rathgeber schoss von halbrechts aus der Distanz und versenkte das Spielgerät in der Ecke des Torkastens. Im Anschluss hatte der FSV vor allem Probleme mit der Passsicherheit im gegnerischen Sechzehner und ließ Ulm im Gegenzug zu häufig den Freiraum, zu guten Tormöglichkeiten zu kommen. Schick konnte mit einem Freistoß in der zwölften Spielminute fast für den Ausgleich sorgen. Er platzierte den Schuss direkt auf das Tor, setzte aber leider wenige Zentimeter zu hoch an. Die FSV-Abwehr agierte nervös und unsicher, was dazu führte, dass Steffen Kienle in der 17. Minute zum 0:2 erhöhte. Einige Standardsituationen für die Bornheimer verliefen sich ins Nichts, eine schön ausgeführte Ecke kurz nach der 30-Minuten-Marke konnte von Betz gehalten werden. In der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit blieb es verkrampft, es passierte nur wenig aus dem Rasen der PSD Bank Arena. Erst kurz vor dem Pfiff kombinierte der SSV vor dem Tor noch einmal taktisch klug, Christian Sauter vergab eine hundertprozentige Torchance aber, indem er über das Netz zielte. 

Unspektakulär ging es in der zweiten Hälfte weiter. Nachdem es nach einer anfänglichen schwachen Phase auf beiden Seiten kurz den Anschein erweckte, dass die Partie mehr an Kampfgeist gewinnt, gab es schon bald den nächsten Rückschlag für die Schwarz-Blauen. Kienle wurde in der 59. Minute zum Doppeltorschützen für Ulm und erhöhte auf 0:3. Die eindeutigste Chance für den FSV gab es nur vier Zeigerumdrehungen später durch Eshele, aber auch diese konnte nicht zum 1:3 führen. Zu viele Ballverluste und zu wenig Einsatz waren ausschlaggebend für diese schwache Partie. Trotz der drei Tore zeigte sich aber auch Ulm nur unwesentlich besser. Durch gleich drei Auswechslungen seitens des FSV in wenigen Minuten kam nur wenig neuer Schwung ins Spiel. Kaum Chancen und viele Unterbrechungen begleiteten die letzten Minuten dieser Samstagspartie im Sonnenschein, ehe der Schiedsrichter das 0:3 besiegelte. 

„Wir sind natürlich nicht zufrieden“, sagte Alexander Conrad nach der Partie. „Es fing eigentlich gar nicht so schlecht an für uns, wir hatten direkt vom Anstoß weg eine gute Kombination. Aber was am Ende rauskam, hat uns das ganze Spiel im Grunde begleitet. Umso bitterer, dass dann gleich der erste Schuss ins Tor geht. Ulm hat in der Offensive eine gute Auswahl, ein gutes Potenzial. Das wussten wir. Das Potenzial haben sie heute eiskalt ausgenutzt, daher geht der Sieg in Ordnung. Wir hätten mit der Chance von Eshele noch das 3:1 machen können, aber wir waren in vielen Situationen einfach nicht durchschlagskräftig genug. Die Mannschaft lässt sich nicht hängen. Das war heute einfach nicht genug, um etwas Zählbares mitzunehmen.“ 

 

FSV Frankfurt

Aulbach – Sabah, Andacic (75. Seegert), Azaouagh, Namavizadeh, Bell Bell (71. Matuschewski), Schick (71. Markovic), Eshele, Djengoue, Huckle, Becker

 

SSV Ulm 1846

Betz – Schindele, Krebs, Campagna, Rathgeber (80. Nierichlo), Morina, Braig (77. Graciotti), Schmidts, Kienle (86. Neziri), Sauter, Kammerbauer 

 

Schiedsrichter

Luca Schlosser, Christoph Zimmer, Matthias Vogel 

 

Zuschauerzahl

1.297

 

Gelbe Karten

Eshele (53.) // Kienle (22.) Sauter (48.)

 

Tore

0:1 (3. Rathgeber), 0:2 (17. Kienle) 0.3 (59. Kienle)

Autor: BM | 07.04.2018

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