3. Liga


Remis im ersten hessischen Duell

FSV und Stadtallendorf trennen sich 0:0

Bei heißen Temperaturen mussten die Männer auf dem Platz einiges leisten. Foto: Anzzo Photography

Zum ersten Heimspiel der Regionalliga Saison 2018/2019 empfing der FSV die Eintracht aus Stadtallendorf. Die Eintracht konnte genau wie der FSV am ersten Spieltag einen Sieg feiern, 3:1 gegen den SC Hessen Dreieich, und kam somit mit viel Selbstvertrauen an den Bornheimer Hang. 

FSV-Cheftrainer Alexander Conrad schickte die Startelf der Vorwoche auf den Rasen. Weiterhin nicht mit dabei waren die verletzten Neuzugänge Steffen Straub sowie Alexander Aschauer. 
Gleich zu Beginn der Partie übernahm der FSV das Kommando und beherrschte Ball und Gegner in den ersten 10 Spielminuten. Der FSV suchte immer wieder den Weg nach vorne mit schnellen Ballstafetten, während die Eintracht aus Stadtallendorf auf eine stabile Defensive baute und durch gefährliche Konter zum Torerfolg kommen wollte. 

Den ersten Torschuss verzeichneten die Gäste. Yannick Wolf probierte es per Freistoß aus knapp 30 Metern, dieser Freistoß stellte allerdings keine Gefahr für Marco Aulbach dar. Nun war auch die Eintracht besser im Spiel und es entwickelte sich bei knapp 35 Grad in der PSD Bank Arena ein ausgeglichenes Spiel. 
Gerade die Hereingaben von Robert Schick sorgten immer wieder für Gefahr, doch die sichere Defensive der Eintracht räumte alles weg, was auf sie zukam. So musste ein Einwurf her, um in der 20. Spielminute die erste gute Chance des FSV zu erspielen. Denis Mangafic schaltete schnell und führte einen Einwurf rasch auf Vito Plut aus. Dieser war frei im Strafraum der Eintracht, konnte den TSV Keeper Hrvoje Vincek allerdings nicht überlisten. 

Kurz darauf wurde es hitzig: Nach einem Foul an Vito Plut kam es zu einer Rangelei, so dass Schiedsrichter Marc Philip Eckermann energisch eingreifen musste, um beide Parteien zu beruhigen. Viele Freistöße und intensive Zweikämpfe sollten auch den Rest der Partie begleiten, so dass Phasenweise kein richtiger Spielfluss zustande kam. 
Die nächste strittige Situation gab es dann in der 41. Minute: Denis Mangafic tankte sich in den Strafraum der Eintracht und kam im Zweikampf zu Fall. Zur Überraschung der Heimfans entschied Schiedsrichter Marc Philip Eckermann allerdings nicht auf den fälligen Strafstoß, sondern auf Eckball. 
Christoph Becker verpasste den Torerfolg in der 45. Minute per schönem Schlenzer und es ging mit einem 0:0 in die Halbzeit. 
 
Beide Trainer schickten ihre Teams unverändert zurück ins Spiel und auch dieses Mal kam der FSV besser aus der Kabine. Andreas Pollasch kam nach einem Schick Freistoß in der 46. Minute völlig alleine zum Torabschluss, doch TSV Keeper Hrvoje Vincek vereitelte das 1:0 mit einer spektakulären Parade auf der Torlinie. Dies war bis dato die beste Chance der gesamten Partie. Dich auch wie schon in der ersten Halbzeit flachte die Partie wieder schnell ab und es kam nicht zu vielen Torszenen. 
Doch dann lag plötzlich der Ball in der 61. Minute im Tor von Marco Aulbach. Doch schnell war klar, dass das Kopfballtor von Daniel Vier nach einem Freistoß aus dem Halbfeld wegen einer Abseitsposition irregulär war. Somit lautete der Spielstand weiterhin 0:0. 

Die Eintracht hatte nun eine kleinere Drangphase und diese nutze der FSV eiskalt aus. Nach einem Eckball der Eintracht startete der eingewechselte Ilias Soultani einen Konter, legte auf Robert Schick ab, doch dessen Abschluss verfehlte das Ziel leider deutlich. Viele Torchancen erspielten beide Teams sich zum Ende der Partie nicht mehr,  so dass es am Ende beim 0:0 blieb. 

Während für den FSV mehr als der Punkt möglich gewesen wäre, nehmen die Gäste den Punkt gerne zurück mit nach Stadtallendorf. Bereits am Dienstag geht es für den FSV mit dem nächsten Duell gegen einen hessischen Kontrahenten weiter. Um 19:00 gastiert die Elf von Alexander Conrad beim TSV Steinbach Haiger.
 
Die Stimmen um Spiel der beiden Trainer: 
FSV-Trainer Alexander Conrad: "Wir wussten, dass es eine schwierige Aufgabe wird, Stadtallendorf macht das mit seinen Mitteln sehr gut und Sie haben eine gute Mentalität im Team. In der ersten Halbzeit hatten wir gute Chancen und in der zweiten Halbzeit eine Phase, in der der Torwart gut hält, mit etwas Glück gehen wir hier in Führung. Dass wir die Null gehalten haben, das ist wichtig für uns am Anfang der Saison. Unterm Strich sind wir mit 4 Punkten aus den ersten beiden Partien gut gestartet und fahren am Dienstag zu unserer nächsten Aufgabe nach Steinbach."
 
Eintracht Stadtallendorf Trainer Dragan Sicaja: "Wir haben bei schwierigen Temperaturen in der zweiten Halbzeit sehr gut verteidigt. Mit 4 Punkten aus den ersten beiden Partien können wir gut leben." 

FSV Frankfurt
Aulbach, Djengoue, Sierck, Sabah, Pollasch, Schick, Plut (90. Rose), Huckle, Tyminski (66. Soultani), Becker (66. Minute Azaouagh), Mangafic 

Eintracht Stadtallendorf 
Vincek, Döringer (54. Vier), Vidakovics, Dinler, Celik (54. Vogt), Baltic, Nolte, Schuetze, Wolf, Arifi, Abdul (86. Zildzovic) 

Tore
keine

Gelbe Karten 
Schick, Mangafic, Pollasch, Sabah - Celik
 
Schiedsrichter 
Marc Philip Eckermann

Zuschauer
1673

Autor: JH | 04.08.2018

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