3. Liga


FSV erreicht Hessenpokal Viertelfinale

5:2-Erfolg beim SC Waldgirmes

Kalter, aber erfolgreicher Abend. Der FSV gewinnt mit 5:2. Foto: Anzzo Photography.

Bei widrigen Temperaturen um die 5 Grad gastierte der FSV am Dienstagabend beim Hessenligisten aus Waldgirmes. Knapp 450 Zuschauer sollten auf ihre vollen Kosten kommen und ein spannendes Pokalspiel erleben. 

FSV Chef-Trainer Alexander Conrad rotierte auf 5 Positionen, so nahmen Marco Aulbach, Denis Mangafic, Alban Sabah und Vito Plut erstmal auf der Bank Platz. Ilias Soultani trat die Reise nach Waldgirmes nicht mit an. 

Zu Beginn des Spiels entwickelte sich eine offene Partie in der beide Mannschaften den Weg nach vorne suchten. So war es Ahmed Azaouagh, der den ersten Abschluss der Partie hatte aber damit für keine Gefahr sorgte. 
Gefühlt im Gegenzug kam auch Waldgirmes zum ersten Torabschluss und dieser Torabschluss hatte es in sich. Max Schneider schnappte sich zentral aus 25 Metern die Kugel und schoss mit viel Gefühl aufs Tor. Matay Birol streckte sich vergeblich, sodass der Ball unhaltbar hinter dem FSV-Keeper ins Netz fiel. 

Nach diesem etwas überraschenden 1:0 für die Gastgeber war der FSV deutlich bemüht, den Ausgleich zu erzielen. Diesen erzielte auch Alexander Aschauer in der 16. Minute nach einer schönen Flanke von Patrick Huckle, doch  das Schiedsrichtergespann entschied auf Abseitsstellung. Die Gastgeber warteten tief in der eigenen Hälfte auf Fehler des FSV um dann blitzschnell auf Kontersituationen zu lauern. So sollte es auch in der 32. Minute passieren. Im Mittelfeld eroberte Lucas Hartmann den Ball, überlegte nicht lange und erzielte mit einem herrlich schönen Schlenzer - wie schon beim 1:0 - das 2:0 für die Gastgeber. 

Man merkte nun, dass der FSV Wut im Bauch hatte und mit aller Macht das 1:2 erzielen wollte. Es dauerte bis zur 41. Minute, bis der FSV es schaffte, eine Torchance zu nutzen. Wie schon beim 1:0 und 2:0 fiel auch das 1:2 von außerhalb des Strafraums. Marko Koch zog vom Strafraum überlegt ab und der Ball zappelte zum 1:2 in den Maschen. Somit ging es mit einem 2:1 für die Gastgeber aus Waldgirmes in die Halbzeit. Doch die Partie sollte noch lange kein Ende gefunden haben. 

Kaum aus der Kabine gekommen, war es Kamil Tyminski, der mit einer feinen Einzelaktion seine Gegenspieler ausstiegen lies, aber knapp am rechten Pfosten vorbei schoss. Der FSV hatte gerade in der zweiten Halbzeit klares Oberwasser während bei Waldgirmes kaum noch Aktionen nach vorne zustande kamen. Es dauerte bis zur 70. Spielminute ehe Alexander Aschauer das verdiente 2:2 erzielen konnte. Einen Ball nahm er fein mit dem Fuß an und blieb vor dem Tor von Waldgirmes Keeper Fabian Grutza eiskalt. 
Walgirmes wackelte nun mächtig und stemmte sich mit allen Kräften gegen ein Ausscheiden in 90 Minuten, Vito Plut hatte kurz vor Schluss die riesen Chance als er frei vor Fabian Grutza auftauchte, doch der Keeper konnte mit einem klassen Reflex den Ball um den Pfosten lenken. 
Somit stand es zwischen dem SC Waldgirmes und dem FSV Frankfurt nach 90 Minuten 2:2 Unentschieden. 

In der Verlängerung waren es die Gastgeber, die wenige Minuten nach Beginn der Verlängerung die erste große Chance hatten. Tolga Duran zirkelte per Freistoß einen Ball aus 17 Metern gekonnt ans Lattenkreuz und von dort sprang der Ball mit etwas Glück und Rücken von Matay Birol wieder aus dem Tor. 
Fast im Gegenzug sollte dem FSV dann das erlösende 3:2 gelingen. Wieder war es Alexander Aschauer der einen Ball toll verarbeitete und wuchtig den Ball zur Führung die Maschen bugsierte. 
Nur wenige Zeigerumdrehungen später hatte der FSV nun die riesen Chance, den Sack per Strafstoß zuzumachen. Kian Golafra hatte Vito Plut gefoult. Doch wieder war es Fabian Grutza der Vito Pluts gut geschossenen Elfmter per starker Parade an den Pfosten lenkte. Somit blieb Waldgirmes im Spiel konnte sich allerdings im weiteren Verlauf der Partie keine Chance mehr erspielen.
 
Doch auch Vito Plut sollte noch zu seinem Tor kommen. Sein 4:2 für den FSV war das am schönsten herausgespielte Tor an diesem Abend. Der eingewechselte Andre Markovic eröffnete diesen Angriff mit einem überragenden Diagonalball auf Robert Schick. Schick spielte den Ball direkt in den Strafraum wo Vito Plut nur noch zur Vorentscheidung zum 4:2 einschieben musste. 
Kurz vor Schluss gelang Alexander Aschauer der dritte Treffer des Abends nach einem Eckball und sorgte am Ende für einen verdienten Sieg gegen einen tapfer kämpfenden Gegner aus Waldgirmes. 

Im Viertelfinale des Krombacher Hessenpokals trifft der FSV in der nächsten Runde auf den Hessenligisten FC Gießen. Die genaue Terminierung wird noch bekannt gegeben. 


Und das sagten die Trainer:

Daniyel Bulut, Trainer SC Waldgirmes: "Das unglückliche 2:1 kurz vor der Pause war in meinen Augen der Knackpunkt. Nach der Pause haben wir nicht mehr so klar dominiert und mussten verletzungsbedingt wechseln. Ich bin trotzdem sehr stolz auf die Leistung. Wenn Duran das 3:2 macht, kann das vielleicht anders ausgehen. Jetzt können wir uns auf die Liga konzentrieren." 

Alexander Conrad, Trainer FSV Frankfurt: "Im Verlauf der Verlängerung konnten wir uns durchsetzen und hatten das nötige Glück, dass wir in so einem Spiel brauchen. Unter dem Strich sind wir froh, dass wir weiter sind und Waldgirmes hat uns das erwartet schwere Spiel bereitet."  
 

SC Waldgirmes
 
Grutza, Schmidt (57. Höhn), Strack, Golafra, Oeztuerk, Duran, Hartmann (42. Helm, 72.Dahlem), Schneider, Cost, Siegel (97. Petkas), Ciraci.

FSV Frankfurt
Birol, Azaouagh (74. Bazzoli), Pollasch, Güclü (57.Plut), Koch (97. Markovic), Aschauer, Schick, Huckle, Tyminski, Becker (46. Mangafic), Nothnagel 

Tore: 
1:0 (9.) Schneider, 2:0 (32.) Hartmann, 2:1 (42.) Koch, 2:2 (71.) Aschauer, 2:3 (94.) Aschauer, 2:4 (105.) Plut, 2:5 (120.) Aschauer.

Schiedsrichter:
Pascal Loschke, Daniel Heist, Felix Kempa 

Zuschauer:
450

Autor: JH | 26.09.2018

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