3. Liga


Bittere Niederlage im Saarland

FSV verliert mit 1:0 in Elversberg

Für den FSV stand heute, am Tag der deutschen Einheit, das Auswärtsspiel bei der SV Elversberg an. Gegen das Team aus dem Saarland, konnten die Schwarzblauen lange gut dagegenhalten, mussten sich am Ende aber doch mit 1:0 geschlagen geben.

FSV-Cheftrainer Thomas Brendel musste im Vergleich zum Derby gegen die Kickers Offenbach, zwei Wechsel vornehmen. Für die beiden verletzten Vito Plut und Arif Güclü, standen Fabian Burdenski und Emir Sejdovic in der Startelf. Die beiden neuen bildeten die Mittelfeldzentrale, dafür rückte Ahmed Azaouagh weiter nach vorne und agierte als hängende Spitze.

Von Beginn versuchte der Favorit aus Elversberg das Spiel an sich zu reißen und war auch die aktivere Mannschaft. Die SVE erspielte sich einige Möglichkeiten, aber wirklich gefährlich wurde es zunächst nicht. Der FSV war darauf fokussiert, hinten gut zu stehen und dann mit schnellen Kontern vor das Tor der Gastgeber zu kommen, mehr als ein paar Annäherung sprangen auf Seiten des FSV aber nicht heraus. Im weiteren Spielverlauf kam die Spielvereinigung zu besseren Chancen, dazu zählten ein Lattentreffer und ein Freistoß der nur knapp am Tor vorbeiging. Die größte Chance zur Führung hatte aber der FSV. Kurz vor der Pause war Muhamed Alawie auf und davon und lief alleine auf den Torhüter zu. Bevor er zum Abschluss kam, wurde er jedoch vom Verteidiger eingeholt und entscheidend am Abschluss gehindert. So ging es dann mit dem 0:0 in die Pause.

Zur Pause musste FSV-Coach Brendel verletzungsbedingt wechseln. Für unseren Kapitän Nothnagel ging es nicht mehr weiter und für ihn kam Sabah in die Partie. In der zweiten Hälfte waren dann wieder die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft. Aber auch der FSV zeigte sich ab und zu gefährlich. So zum Beispiel direkt nach der Pause, als Djengoue einen Kopball nach einer Ecke in die Arme des Keepers setzte. Nach rund 10 Minuten in der zweiten Halbzeit, stand dann Gösweiner mit zwei Aktionen im Mittelpunkt. Zuerst knallt er das Spielgerät an den Pfosten und wenig später lief er alleine auf Aulbach zu, legt sich den Ball am Keeper vorbei und setzte den Ball dann aber nur ans Außennetz. Die SVE übte immer mehr Druck aus, aber die Frankfurter hielten gutdagegen. In der 77. Spielminute musste dann  der zweite verletzungsbedingte Wechsel vollzogen werden. Für Aulbach ging es nicht mehr weiter und so km für die letzten knapp 10 Minuten Ersatzkeeper Mujezinovic in die Partie. Der FSV glaubt an den Punktgewinn und musste nur noch wenige Minuten überstehen, doch fünf Minuten vor Schluss landete der Ball doch im Tor des FSV. Nach einem Durcheinander im Strafraum landete der Ball bei Kai Merk der an Mujezinovic vorbei zum 1:0 traf (85'). Kurz vor Schluss hatte der FSV dann aber zweimal die Chance zum Ausgleich zu kommen, aber der Ball wollte einfach nicht reingehen, zudem hätten die Schwarzblauen auch noch einen Elfmeter zugesprochen bekommen müssen. Am Ende blieb es aber beim 1:0 für Elversberg. 

Auch wenn die Schwarzblauen am Ende mit leeren Händen dastehen, kann man mit der Leistung zufrieden sein. Jetzt heißt es den Kopf nicht hängen zu lassen und beim nächsten Heimspiel, am 14.10 gegen den FC 08 Homburg, wieder zu punkten. 


„Wir wussten, dass es heute schwer für uns wird“, sagte FSV-Trainer Thomas Brendel nach dem Spiel. „Uns war bewusst, dass wir auf eine qualitativ sehr gute Mannschaft treffen und dass wir deshalb hinten sicher stehen müssen. Meiner Meinung nach haben wir das auch über das gesamte Spiel hinweg ordentlich gemacht und standen kurz vorm Punktgewinn. Aber oft ist es so, dass man nicht alles verteidigen kann und so haben wir kurz vor Schluss noch das bittere Gegentor hinnehmen müssen. Auf der anderen Seite haben wir dann aber auch noch zwei sehr gute Möglichkeiten, von denen du eine machen musst. Betrachtet man sich die Chancen, geht der Sieg für Elversberg aber in Ordnung.“
 

SV 07 Elversberg
Lehmann – Kohler, Eglseder, Dragon, Dürholtz, Gösweiner (67‘ Merk), Tekerci (81‘ Williams), Baumgärtel, Suero Fernandez (71‘ Feil), Mohr, Rehfeldt

FSV Frankfurt
Aulbach (77‘ Mujezinovic) – Burdenski, Azaouagh, Born (84‘ Weinhardt), Straub, Alawie, Sejdovic, Djengoue, Wilton, Nothnagel (46‘ Sabah), Mangafic

Schiedsrichter
Lucas Schlosser, Jean Luc Behrens, Ingo Kreutz

Gelbe Karten
Lehmann, Kohler, Eglseder // Sejdovic, Djengoue, Sabah

Zuschauer
1.492

Tore
1:0 Merk (85‘)

Autor: CL | 03.10.2019

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