3. Liga


FSV und Hessenstiftung: weiter über Sport fürs Lesen begeistern

Zweite Runde des innovativen Leseprojekts für Jungen startet

FSV-Stadionsprecher Frank Piroth (li.), der hessische Sozialminister Stefan Grüttner (Mitte) und FSV-Geschäftsführer Organisation Jens-Uwe Münker bei der Urkundenübergabe zum ersten Projekt "kicken & lesen". Foto: Löser

Die hessenstiftung – familie hat zukunft schreibt zusammen mit dem FSV Frankfurt 1899 das Projekt „kicken & lesen 2012“ aus. Damit setzen
die beiden Partner ihre aktive Kooperation zur Förderung von Jungen fort. Ziel des Projektes ist es, insbesondere Jungen aus lesefernen Familien durch Fußball zum Lesen zu motivieren.

Bis zum 31. Januar 2012 können sich gemeinnützige Vereine, freie Träger der Jugendarbeit, Bibliotheken und andere Institutionen in Hessen für die Teilnahme am Projekt bewerben. Diese sind aufgerufen, für Jungen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren eine zehntägige Maßnahme in Kooperation zu entwickeln, in der didaktisch-methodische Elemente von „kicken & lesen“ berücksichtigen werden, wie z.B. die Kombination von Bücherinhalten und Fußball. Die Einzelprojekte sollen von April bis Juli 2012 außerhalb des regulären Schulunterrichts durchgeführt werden. Die hessenstiftung – familie hat zukunft fördert die Einzelmaßnahme mit bis zu 2.000,- Euro. Eine Fachjury wird über die eingegangenen Anträge entscheiden und fünf Projekte zur Förderung auswählen.

Kürzlich hat die Vorlesestudie 2011 der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Deutschen Bahn und der Stiftung Lesen gezeigt, welche Bedeutung das Vorlesen für die Entwicklung der Kinder hat. Kinder, denen häufig vorgelesen wird, seien auch häufiger sportlich aktiv, erläuterte Ulrich Kuther, Geschäftsführer der hessenstiftung – familie hat zukunft unter Bezug auf die Studie. „Wir fördern deshalb auf der einen Seite das Vorlesen und  bestärken Väter darin, Lesevorbilder zu sein. Wir wollen aber auch umgekehrt Jungen über den Sport erreichen und für das Lesen begeistern“, so Kuther weiter. Die Beschäftigung mit Fußballeridolen über Bücher, das Schreiben von Steckbriefen etc. könne entscheidende Brücken bauen.

Durch das Projekt „kicken & lesen“ sollen Maßnahmen zur Stärkung der Lese- und Sozialkompetenz sowie der Gewaltprävention bei Jungen erprobt und durchgeführt werden. Auch Bausteine zur Integration sind beabsichtigt, weshalb die Sportjugend Hessen das Projekt mit ihrem Programm „Integration durch Sport“ unterstützt.

Jens-Uwe Münker, Geschäftsführer Organisation des FSV Frankfurt, gibt den Jungen noch einen zusätzlichen Anreiz zur Bewerbung: „Alle Teilnehmer aus fünf lokalen Projekten, also 75 Jungen, laden wir wieder zu einem attraktiven Zweitliga-Heimspiel des FSV Frankfurt ins Frankfurter Volksbank Stadion ein. Wir haben diese Kooperation mit der Hessenstiftung in der vergangenen Saison erfolgreich gestartet und setzen unseren Einsatz für dieses Projekt gerne fort. Wir zeigen unser soziales Engagement in vielerlei Hinsicht und möchten diese Einstellung auch gerade vor dem Hintergrund des Nachwuchsleistungszentrums unseren Nachwuchsspielern vorleben. Wir geben den Jugendspielern auch mit auf den Weg, wie wichtig die Schulbildung für jeden einzelnen ist, unabhängig davon, wo der fußballerische Weg in Zukunft hinführt. Wichtig ist, dass sich die Jugendlichen im Bereich Bildung fit halten.“

„kicken & lesen“ in Hessen ist ein Projekt der hessenstiftung – familie hat zukunft. Es beruht auf einer Initiative der Baden-Württemberg Stiftung und des VfB Stuttgart 1893 e.V.
Die hessenstiftung – familie hat zukunft wurde vor zehn Jahren gegründet, um Politik und Gesellschaft zu beraten, eine familienfreundlichere Gesellschaft zu erreichen. Ihren Stiftungszweck, ein sicheres und zukunftsorientiertes Lebensumfeld für Kinder zu fördern, erfüllt die Stiftung u.a. mit ihren Bildungsprojekten „Mein Papa liest vor!“ und „kicken&lesen“.

Fragen zur Antragstellung und zum Projekt richten Sie bitte an.
Frau Gabi Degenhardt, Tel. 06251 – 7005 59 / info(at)hessenstiftung.de.
Bewerbungsunterlagen auch unter: www.hessenstiftung.de
hessenstiftung – familie hat zukunft
c/o Karl Kübel Stiftung
Darmstädter Straße 100
64625 Bensheim

 

Autor: hessenstiftung / FSV | 21.11.2011

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