3. Liga


Mannschaft und Frankfurter Volksbank Stadion „zum Anfassen“

Geburtstagsständchen der Fans für Björn Schlicke

Die FSV-Fans genossen das Showtraining der FSV-Spieler in unmittelbarer Nähe und bester Sicht. Foto: Hübner

Am Sonntag präsentierte Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt mit einem Showtraining vor rund 800 Zuschauern seinen aktuellen Kader für die anstehende Saison 2013/14. FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann führte sein Team mit fünf Neuzugängen (Joni Kauko stößt am 1. Juli zur Mannschaft) auf das Hauptfeld des Frankfurter Volksbank Stadions. Vor allem die neu verpflichteten Spieler legten auf Zuruf kurze Pausen ein, um sich bei einem Kurzinterview mit FSV-Stadionsprecher Frank Piroth den Fans vorzustellen. FSV-Kapitän Björn Schlicke bekam zu seinem Geburtstag ein Ständchen gesungen und wünschte sich eine genau so gute Mannschaftsleistung in dieser Saison wie in der abgelaufenen Spielzeit.

Dieser Tag stand im Zeichen der FSV-Fans: Die schwarz-blauen Anhänger konnten sich nicht nur mit Merchandising-Artikeln eindecken, sondern hatten auch die Gelegenheit, eine Dauerkarte für die neue Spielzeit zu erwerben. Um die optimale Entscheidung zu treffen, konnten Fans auf den Sitzplätzen der neuen Haupttribüne noch einmal „Probesitzen“. Im Anschluss an das Showtraining nutzen die Besucher die Möglichkeit, den Innenbereich der Haupttribüne des Frankfurter Volksbank Stadion besser kennenzulernen. Der FSV gewährte auch Einblicke „hinter die Kulissen“ in normalerweise nur beschränkt zugängliche Bereiche wie Presseraum, Mixed Zone und auch eine Loge konnte ausgiebig besichtigt werden. Im Businessbereich kamen die FSV-Fans mit Ihren Lieblingen ins lockere Gespräch und ließen sich sämtliche Autogramm- und Fotowünsche erfüllen.

 
Stimmen zur Saisoneröffnung:

FSV-Geschäftsführer Finanzen Clemens Krüger: „Wir haben mit dem gesamten Verein in den letzten Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen. Dennoch wollen wir die Erwartungen nicht zu hoch setzen. In der vergangenen Saison haben wir eine sehr gute Leistung gezeigt und diese mit einem tollen vierten Tabellenplatz gekrönt, aber auch ein Platz zehn oder elf am Ende der neuen Saison wäre absolut okay. Nichtsdestotrotz darf man – und dürfen vor allem unsere Fans – natürlich auch ein bisschen träumen. Wir haben die Möglichkeit, im Kader auf einer Position nachzulegen. Qualitativ und quantitativ sind wir aktuell sehr gut besetzt, so dass wir keinen Druck haben, aber wir beobachten den Markt.“

FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann: „Als Trainer braucht man die Erholung in der Sommerpause nicht so sehr wie die Spieler, ich war schon froh, als es wieder losging. Ich denke, mit den bisherigen Transfers haben wir ein gutes Händchen bewiesen und einen guten Kader zusammengestellt. Wir haben viele junge Spieler dabei, die ein enormes Potenzial haben und die eine gute Entwicklung nehmen können. Wir sind auch insgesamt als Mannschaft besser geworden. Beim FSV ist es für uns auch sehr wichtig, diesen Ansatz weiter zu verfolgen, nämlich Aufbauarbeit zu leisten. Das gilt nicht nur für den sportlichen Bereich. In der nächsten Saison geht es für uns in erster Linie darum, durch gute Leistungen möglichst früh den Klassenerhalt zu erreichen. Trotz der guten Platzierung in der letzten Saison sollten wir die Dinge ruhig angehen und nicht zu hohe Erwartungen festlegen. Für uns geht es darum, Spiele zu gewinnen und die Dinge von Spiel zu Spiel zu sehen. Die Konzentration liegt auf der täglichen Arbeit und den daraus resultierenden Verbesserungen.“

FSV-Neuzugang Denis Epstein: „Meine Zeit in Griechenland habe ich sehr genossen. Es war schön, mal eine andere Mentalität kennenzulernen. Im Ausland zu spielen ist eine tolle Erfahrung, die ich jedem Spieler nur empfehlen kann. Insgesamt ist dort alles sehr gut gelaufen, aber ich freue mich auch, nach fünf Jahren wieder in Deutschland spielen zu können. Ich habe von unserer Mannschaft einen sehr guten Eindruck. Es klappt nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz, das ist schön. Natürlich habe ich auch den Werdegang des FSV verfolgt und kann nur bestätigen, dass hier sehr gut gearbeitet wird.“

FSV-Neuzugang Chhunly Pagenburg: „Mir gefällt es sehr gut hier in Frankfurt, ich habe mich schnell eingelebt und auch schon eine Wohnung gefunden. Wenn alles klappt, dann ist meine Freundin auch bald hier. Der erste Eindruck beim FSV ist top, mich hat vor allem überzeugt, wie gut hier gearbeitet wird. Wir haben eine tolle Zweitligamannschaft, die durchaus in der Lage ist, eine gute Saison zu spielen.“

FSV-Neuzugang Marcel Kandziora: „Die Trainingsbedingungen sind gut, das Training zurzeit aufgrund der Vorbereitung natürlich sehr intensiv, aber es macht Spaß und wir merken, dass wir gute Arbeit leisten. Persönlich möchte ich mich hier natürlich weiterentwickeln und den nächsten Schritt in meiner Karriere bei einem etablierten Zweitligisten zu machen. Am liebsten spiele ich als Linksverteidiger, aber ich fühle mich auch im linken Mittelfeld wohl.“

FSV-Neuzugang Joan Oumari: „Frankfurt ist eine schöne und multikulturelle Stadt, das gefällt mir. Ich wurde in der Mannschaft sehr gut aufgenommen. Das Training ist anstrengender als in der 3. Liga, aber es ist alles okay für mich.“

FSV-Innenverteidiger Tim Heubach: „Die Operation ist gut verlaufen. Ich bin guter Dinge, dass es jetzt bergauf geht, natürlich liegt jetzt erst mal langes Reha-Training vor mir. Die ganze Verletzung war zwar eine komplizierte Geschichte, aber ich bin dennoch sehr optimistisch. Vom Kopf her habe ich mich darauf eingestellt, erst in der Rückrunde wieder zum Einsatz zu kommen, aber wenn alles gut läuft, kann ich im September wieder ins Training einsteigen. Von unserem Kader habe ich einen sehr guten Eindruck. Die Jungs wirken spritzig und setzen genau da an, wo wir in der letzten Saison aufgehört haben. Ich hoffe, dass wir wieder an diese Leistungen anknüpfen können.“

Autor: Matthias Gast | 23.06.2013

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