3. Liga


0:2 gegen Ingolstadt - FSV kommt gegen Pokalfluch nicht an

Strittige Entscheidungen vermasseln FSV den Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale

Nicht nur Edmond Kapllani, die gesamte Mannschaft des FSV war nach Abpfiff am Boden zerstört. Foto: bild pressehaus

Für den FSV Frankfurt ist Endstation im DFB-Pokalwettbewerb der laufenden Saison: Die Mannen von FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann müssen sich dem FC Ingolstadt 04 im heimischen Frankfurter Volksbank Stadion mit 0:2 geschlagen geben.

In der Startelf des FSV nahm Cheftrainer Möhlmann gegenüber dem Ligaspiel gegen die „Schanzer“ nur eine Änderung vor: Nils Teixeira kehrte in die Startelf zurück, Marcel Kandziora nahm zunächst auf der Einwechselbank Platz. Ingolstadts Cheftrainer Marco Kurz zog die Konsequenzen aus der Niederlage und ließ mit Almog Cohen, Caiuby und Ralph Gunesch gleich drei neue Spieler von Beginn ran.

Die Ingolstädter präsentierten sich stärker als in der Begegnung drei Tage zuvor in der Liga, aber auch die Möhlmann-Elf wusste zu überzeugen und konnte dem Ansturm des Gegners Paroli bieten. Richtig brenzlig wurde es erstmals in der 23. Spielminute: Der stramme Schuss von Philipp Hofmann konnte von FSV-Keeper Patric Klandt jedoch zur Ecke pariert werden. In der 27. Spielminute fiel dann aber die Führung für die Gäste: Ein Schuss von Tamas Hajnal von der Strafraumgrenze wurde abgefälscht und landete unhaltbar für Klandt im FSV-Tor. Die Schwarz-Blauen ließen sich davon jedoch nicht lange schocken, sondern drängten auf den Ausgleich. Mit tollen Kombinationen erarbeiteten sich die „Möhlmanner“ aussichtsreiche Situationen, es fehlte jedoch an der letzte Konsequenz oder dem letzten entscheidenden Pass vor des Gegners Tor. Kurz vor der Halbzeitpause hatte Denis Epstein zweimal aus spitzem Winkel von halblinker Position zwei sehr gute Chancen, beides Mal scheiterte er jedoch an FCI-Torhüter Ramazan Özcan.

Kaum war die zweite Halbzeit angepfiffen, konnten die Ingolstädter auf 2:0 erhöhen: Nach einem Freistoß von Tamas Hajnal köpfte der lange Hofmann den Ball am langen Pfosten ins Tor. In der 55. Minute ging den FSV-Fans ein Jubelschrei über die Lippen, als Edmond Kapllani den Ball zum 1:2-Anschlusstreffer über die Linie drückte – Schiedsrichter Christian Dingert ließ den Treffer jedoch nicht gelten, sein Schiedsrichter-Assistent zeigte eine Abseitsposition des Albaners an. Eine Fehlentscheidung: Kapllani stand im Moment des Abspiels von Alexander Huber hinter dem Ball, was laut Regelwerk keine Abseitsposition ist. Die FSV-Kicker kämpften trotz des Rückschlages unermüdlich weiter und gaben das Spiel keineswegs verloren.


Der FSV spielte weiter druckvoll nach vorne und kämpfte bis zuletzt darum, das Spiel im heimischen Frankfurter Volksbank Stadion noch zu drehen. Mit den Einwechslungen von Zafer Yelen und Nikita Rukavytsya rund 20 Minuten vor Schluss und der Einwechslung von Odise Roshi in der 84. Spielminute warf Chefcoach Möhlmann offensiv noch mal alles nach vorne, um dem Spiel die Wende zu geben. Doch allen guten Chancen zum Trotz wollte das Tor für die FSV-Kicker einfach nicht fallen.

Bei vielen weiteren Entscheidungen - besonders in der 88. Minute - zog sich das Schiedsrichtergespann um Christian Dingert den Unmut der Zuschauer auf sich: In dieser 88. Minute war Zafer Yelen bereits im gegnerischen Strafraum und wurde rüde von den Beinen geholt. Die Pfeife des Unparteiischen blieb jedoch stumm. Somit blieb es auch nach 90 Minuten und Nachspielzeit beim 0:2 aus Sicht des FSV, damit verpassen die Schwarz-Blauen den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokalwettbewerbs 2013/14.

FSV Frankfurt – FC Ingolstadt 04 0:2 (0:1)

FSV Frankfurt: Klandt – Huber, Schlicke, Oumari, Teixeira (72. Rukavytsya) – Görlitz, Konrad, Kauko (64. Yelen), Epstein – Kapllani, Leckie (84. Roshi).

FC Ingolstadt 04: Özcan - da Costa, Gunesch, Matip, Soares – Cohen (64. Morales), Roger - Caiuby, Hajnal (58. Lappe (90. +2 Groß)), Eigler - Hofmann.

Tore: 0:1 Hajnal (27.), 0:2 Hofmann (47.).

Gelbe Karten: Epstein, Konrad, Kapllani / Soares, Lappe.

Zuschauer: 3.089.

Schiedsrichter: Christian Dingert.

Autor: Ann-Kathrin Hauck | 25.09.2013

  Drucken


Newsletter Anmeldung






Nach dem Klick auf die Schaltfläche "eintragen" gelangst Du zu unserem An- und Abmelde-System. Hier erhältst Du weitere Informationen.




Sponsoren des FSV Frankfurt
© FSV Frankfurt 1899 Fußball GmbH    |ImpressumKontaktDatenschutz