3. Liga


Stadionatmosphäre für Lesekicker

61 Jungen erhielten Urkunde für Teilnahme an „kicken & lesen“

FSV-Geschäftsführer Organisation Jens-Uwe Münker und hessenstiftung-Bevollmächtigter Dr. Ulrich Kuther im Rahmen der Übergabe der Urkunden an die erfolgreichen Teilnehmer von "kicken & lesen". Foto: Hartenfelser

Der FSV Frankfurt betreibt Nachwuchsförderung. Nicht nur, wenn es ums Fußballspielen geht, sondern auch wenn die Lesefähigkeit von Jugendlichen auf dem Spiel steht. Gemeinsam mit der hessenstiftung – familie hat zukunft wurden in der Halbzeitpause des Spiels des FSV Frankfurt am Sonntag gegen den FC Erzgebirge Aue Urkunden an die erfolgreichen Teilnehmer des Kooperationsprojekts „kicken & lesen“ verliehen. Alle 61 Teilnehmer wurden dazu vom FSV Frankfurt ins Frankfurter Volksbank Stadion eingeladen und fieberten bei dem mitreißenden 3:1-Sieg der Schwarz-Blauen mit. Die Urkunden überreichte der Geschäftsführer der hessenstiftung – familie hat zukunft Ulrich Kuther den 10- bis 14-Jährigen aus den Gemeinden Beselich, Dietzenbach, Dornburg, Limburg, Merenberg, Schlüchtern, Oberursel und Waldbrunn.

Im Interview mit dem FSV Stadion-TV sagte Ulrich Kuther: „Jungs begeistern sich für Fußball und übers Kicken lassen sie sich auch für anderes motivieren. Warum dann nicht diese Begeisterung fürs Lesen nutzen? Deswegen hat unser Beiratsvorsitzender, der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner, sehr gern die Urkunde für die Teilnahme am Projekt unterschrieben.“

Für den FSV Frankfurt betonte Jens-Uwe Münker, Geschäftsführer Organisation: „Wir als FSV Frankfurt vertreten die Auffassung, dass Kinder und Jugendliche ganzheitlich gefördert werden sollten. Unser Nachwuchs soll nicht nur fit auf dem Platz, sondern auch fit in der Schule sein und mit der notwendigen sozialen Kompetenz ausgestattet werden. Für die schulische Ausbildung ist Lesen natürlich ein elementarer Bestandteil und wird von uns daher gerne mit dem Projekt „kicken & lesen“ explizit gefördert.“

Ziel des Projektes ist es, Jungen zwischen 10 und 14 Jahren aus lesefernen Familien durch Fußball zum Lesen zu motivieren. Die zehntägigen Projekte kombinierten didaktisch-methodisch Bücherinhalte und Fußball. Durch „kicken & lesen“ wird die Lese- und Sozialkompetenz gestärkt und eine Maßnahme der Gewaltprävention bei Jungen erprobt. Zusätzlich enthalten die Projekte Bausteine zur Integration von Jungen mit Migrationshintergrund. Jeweils ein Teilnehmer aus jedem Projektstandort durfte zusätzlich am Sommerkurs der FFH-Fußballschule teilnehmen, die sich auch für die genannten Ziele stark macht. „kicken & lesen“ in Hessen ist seit 2011 ein gemeinsames Projekt der hessenstiftung – familie hat zukunft und des FSV Frankfurt.

Autor: hessenstiftung | 08.10.2013

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