3. Liga


Schwächephase kurz nach Pause bricht FSV das Genick

2:4 in Paderborn - Tore von Leckie und Kapllani reichen nicht aus

Mathew Leckie (weißes Trikot) schießt in dieser Szene die 1:0-Führung für den FSV.

Der Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt verliert mit 2:4 (1:1) beim SC Paderborn. Die Tore für die Bornheimer schossen Mathew Leckie und Edmond Kapllani.

Im ersten Spiel nach der Länderspielpause war FSV-Trainer Benno Möhlmann im Vergleich zur Partie gegen Aue zu einem Wechsel in der Startelf gezwungen. Für den verletzten Joni Kauko (Prellung im linken Innenknöchel) lief Nestor Djengoue von Beginn an auf. Ansonsten blieb alles so wie gehabt. Die innerhalb der Woche noch angeschlagenen Björn Schlicke, Patric Klandt und Denis Epstein konnten spielen.

Anfangs hatten beide Mannschaften zunächst Probleme, richtig in die Partie zu kommen. Die zweiwöchige Pause im Ligabetrieb war sowohl dem FSV Frankfurt, als auch den Gastgebern aus Paderborn anzumerken. Die erste richtige Chance war dann allerdings sofort drin: FSV-Angreifer Leckie leitete die Chance selbst ein und spielte einen Seitenwechsel auf Alexander Huber. Der Rechtsverteidiger flankte direkt wieder zu dem gestarteten Leckie. Im Strafraum tanzte der Australier noch eben Jens Wemmer aus und traf zur Frankfurter Führung in die lange Ecke (22. Minute).

Ebenfalls mit der ersten richtigen Möglichkeit glichen die Paderborner aus. Nach einem langen Pass von Wemmer kam Mahir Saglik im Strafraum an den Ball. Seinen Abschluss aus 14 Metern konnte FSV-Torwart Patric Klandt nicht parieren – 1:1 (29.). Paderborn konterte kurz vor der Halbzeitpause noch einmal über Wemmer. Dessen Schuss geht aber über das Tor von Klandt (39.). 

Nach dem Seitenwechsel sofort die kalte Dusche: Mahir Saglik legte im Strafraum quer auf Johannes Wurtz. Der hatte aus wenigen Metern keine Probleme zu treffen (49.). Es kam sogar noch schlimmer. Saglik schoss von der Strafraumgrenze und traf zum 3:1 (51.). Doch die Frankfurter ließen sich das nicht bieten. Michael Görlitz tankte sich auf der rechten Seite durch und flankte in die Mitte. Der dort stehende Edmond Kapllani erzielte den Anschlusstreffer zum 3:2 (52.).

Der SCP nutzte zu diesem Zeitpunkt jedoch jede Chance. Eine Flanke von Wemmer brachte Alban Meha zum 4:2 im Tor unter (54.). Danach beruhigte sich die Partie ein wenig. Nach 73 Minuten erholte sich der FSV allmählich von den Gegentoren. Leckie tauchte vor dem Paderborner Tor auf. Sein Schuss konnte Schlussmann Lukas Kruse allerdings klären. Auch der eingewechselte Nikita Rukavytsya versuchte es noch einmal aus der Distanz. Der Ball flog aber über den Kasten (81.). So blieb es beim 2:4.

SC Paderborn: Kruse – Wemmer, Ziegler, Hünemeier, Brückner – Krösche, Vrancic – Kachunga (70. Bertels), Wurtz (90. Vucinovic), Meha – Saglik (85. Zeitz).

FSV Frankfurt: Klandt – Huber, Schlicke, Oumari, Teixeira (84. Roshi) – Konrad, Djengoue (64. Yelen) – Görlitz (69. Rukavytsya), Epstein – Kapllani, Leckie.

Tore: 0:1 Leckie (22.), 1:1 Saglik (29.), 2:1 Wurtz (49.), 3:1 Saglik (51.), 3:2 Kapllani (52.), 4:2 Meha (54.).

Gelbe Karten: - /Leckie, Konrad, Oumari.

Schiedsrichter: Martin Thomsen.
Schiedsrichter-Assistenten: Markus Schüller, Tobias Reichel.
Vierter Schiedsrichter: Torsten Bauer.

Zuschauer: 6523

Autor: Arne Buchcik | 18.10.2013

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