3. Liga


Klassischer Fehlstart führt zu bitterer 0:4-Niederlage

1.FC Kaiserslautern besser in Elfmeterverwertung

Marcel Kandziora ist vor Karim Matmour am Ball. Foto: bild pressehaus

Der FSV Frankfurt musste sich am Freitagabend gegen den Tabellenvierten 1.FC Kaiserslautern mit 0:4 geschlagen geben. Die Pfälzer erzielten zwei Treffer nach Strafstößen, wohingegen der FSV einen Elfmeter vergab. Dennoch belegt der FSV vorerst den zehnten Tabellenplatz.

Direkt in der ersten Minute gab es einen Elfmeter für die Gäste: Bei der ersten Aktion der Lauterer Richtung FSV-Tor rauschten FCK-Offensivspieler Karim Matmour und FSV-Torhüter Patric Klandt unglücklich Strafraum ineinander, Schiedsrichter Guido Winkmann zeigte auf den Elfmeterpunkt. Mohamadou Idrissou trat an und konnte FSV-Keeper Patric Klandt bezwingen. Als Folge des Zusammenstoßes musste Klandt, der ausgerechnet an diesem Tag mit seinem 176. Einsatz Rekordspieler des FSV Frankfurt in der zweiten Liga wurde, in der zehnten Minute verletzungsbedingt (Verdacht auf Innenbanddehnung im linken Knie) den Platz verlassen. Für ihn übernahm Sören Pirson im FSV-Gehäuse. In der 16. Minute konnte der Ersatztorhüter das erste Mal überzeugen: Einen strammen Schuss von Ex-FSV-Kicker Marcel Gaus von der linken Seite konnte Pirson mit einer tollen Reaktion abwehren. Kurz vor dem Torwart-Wechsel setzte Denis Epstein ein Ausrufezeichen, als sein guter Schuss aus kurzer Distanz in der Abwehrmauer der Pfälzer hängen blieb.

In der 17. Minute überschlugen sich die Ereignisse erneut: Nikita Rukavytsya war nach Pass von Mathew Leckie durchgebrochen und wurde von FCK-Keeper Tobias Sippel an der Strafraumgrenze von den Füßen geholt. Referee Winkmann zeigte auch in dieser Situation auf den Elfmeterpunkt. Kapitän Björn Schlicke trat an, Sippel erwischte jedoch die richtige Ecke – es blieb beim 0:1-Rückstand. In der 21. Minute hatte Rukavytsya die nächste sehr gute Chance für die Schwarz-Blauen: Sein Hammerschuss von der Strafraumkante verfehlte das Ziel nur hauchdünn. Der FSV drehte weiter auf und vergab in der 29. Spielminute die nächste sehr gute Torchance: Rukavytsya spielte den Ball blitzschnell nach außen auf Epstein, dessen Hereingabe durch bis zur rechten Seite und Michael Görlitz kam. Der Mittelfeldspieler zog ab, aber eine gute Reaktion von FCK-Schlussmann Sippel verhinderte den FSV-Treffer. Fünf Minuten vor der Pause konnte Chris Löwe auf 2:0 für den FCK erhöhen: Einen Freistoß aus rund 25 Metern setzte der Außenverteidiger in die linke Ecke. Fast mit dem Halbzeitpfiff erhöhte Idrissou auf 3:0: Schiedsrichter Winkmann entschied auf Handspiel von Joan Oumari und zeigte erneut auf den Elfmeterpunkt. Der dritte im Spiel, der zweite für Kaiserslautern und das dritte Tor vor der Halbzeit.

Gleich zu Beginn der zweiten Spielhälfte testete erneut Gaus seinen Ex-Kollegen Pirson, der jedoch mit einer klasse Reaktion den Ball abwehren konnte. Nach einer knappen Stunde sorgte FCK-Stürmer Simon Zoller für die endgültige Vorentscheidung: Doppeltorschütze Idrissou kam auf der rechten Außenseite an den Ball und passte diesen in die Mitte zum mitlaufenden Simon Zoller, der aus der Drehung das 4:0 erzielte. Dabei blieb es auch nach 90 Minuten.

FSV Frankfurt – 1.FC Kaiserslautern 0:4 (0:3)
FSV Frankfurt: Klandt (10. Pirson) – Huber, Schlicke, Oumari, Kandziora – Görlitz (73. Kapllani), Konrad, Heitmeier, Epstein – Rukavytsya, Leckie.
1.FC Kaiserslautern: Sippel – Dick, Simunek, Orban, Löwe – Matmour (68. Fortounis), Karl, Jenssen, Gaus (79. Occean) – Idrissou, Zoller (88. Alushi).
Tore: 0:1 Idrissou (4., Foulelfmeter), 0:2 Löwe (40.), 0:3 Idrissou (45. +3, Handelfmeter), 0:4 Zoller (60.).
Gelbe Karte: Schlicke / Simunek, Gaus.
Zuschauer: 10.102
Schiedsrichter: Guido Winkmann

Autor: Ann-Kathrin Hauck | 08.11.2013

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