3. Liga


FSV holt einen Punkt in Unterzahl gegen 1860 München

2:2 zum Jahresabschluss /Leckie und Yelen treffen

Marc Heitmeier (links) setzt sich durch. Foto: Hübner

Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt erkämpft sich durch ein 2:2 (1:1)-Unentschieden einen Punkt gegen den TSV 1860 München. Die Tore für die Bornheimer schossen Mathew Leckie und Zafer Yelen. Manuel Konrad sah die Gelb-Rote Karte.

Im Vergleich zum 3:3-Unentschieden beim Karlsruher SC veränderte FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann die Startelf auf vier Positionen. Für Nils Teixeira, Marcel Kandziora, Nestor Djengoue und den gelbgesperrten Kapitän Björn Schlicke liefen diesmal die wiedergenesenen Joan Oumari und Alexander Huber sowie Marcel Kaffenberger und Yelen vom Beginn an auf. Für Kaffenberger war es der erste Startelfeinsatz seiner Profikarriere.

Der FSV kam im Frankfurter Volksbank Stadion sofort zu einer guten Möglichkeit. Marcel Kaffenberger kam von der Strafraumgrenze der „Löwen“ frei zum Schuss. Der wurde allerdings von Guillermo Vallori geblockt (3. Minute). Die Münchner tauchten das erste Mal durch den ehemaligen Frankfurter Yannick Stark vor dem Tor von Patric Klandt auf. Dessen Distanzschussversuch ging jedoch deutlich über den Kasten (4.).

Nachdem der Ball einige Zeit nur im Mittelfeld beider Mannschaften gehalten wurde, kamen die Bornheimer durch einen Freistoß von Yelen zur Führung. Im Strafraum köpfte der Münchner Kai Bülow seinen Teamkollegen Stark an den Hinterkopf. Von da sprang der Ball zu Edmond Kapllani, der den ihn an Torwart Gabor Kiraly vorbeibugsierte, Leckie drückte das Leder aus kurzer Distanz schließlich über die Linie zum 1:0 (21.).

Nachdem Stefan Wannenwetsch Konrad aus kurzer Distanz im FSV-Strafraum gegen den Arm schoss, entschied Schiedsrichter Robert Kempter auf Handelfmeter. Durch seine zweite Gelbe Karte wurde Konrad zudem des Feldes verwiesen. Den Strafstoß schoss Moritz Stoppelkamp zum 1:1-Ausgleich ins Tor (38.). Mit diesem Spielstand gingen die beiden Mannschaften dann auch in die Kabine.

Obwohl der FSV von nun an einen Mann weniger auf dem Platz hatte, gehörte ihm die erste richtige Chance nach dem Seitenwechsel. Leckie zog kurz den Turbo an und sprintete in den Strafraum. Seine Hereingabe konnte Bülow noch gerade so zur Ecke klären (54.). Auch an der nächsten Möglichkeit war Leckie beteiligt. Sein Schuss ging allerdings am Kasten vorbei (56.).

Nachdem die Schwarz-Blauen den Ball nicht klären konnten, kamen dann auch die Gäste zu einer großen Chance. Klandt verhinderte durch einen hervorragenden Reflex allerdings das Tor von Benjamin Lauth (61.). Daniel Adlung setzte einen Freistoß von der Strafraumkante noch gegen die Latte (69.). Yelen machte es im Gegenzug besser und schlenzte einen Freistoß zur 2:1-Führung des FSV in den Winkel (70.).

Die „Löwen“ erhöhten danach weiter den Druck. Eine Direktabnahme von Stephan Hain lenkte Klandt mit einer Glanzparade zur Ecke (75.). Trotzdem kamen die Bornheimer zu einer Doppelchance. Erst konnte Kiraly mit Mühe den den Schuss von Nikita Rukavytsya halten, dann strich ein Versuch von Odise Roshi knapp am Tor vorbei (86.). Aus Verzweiflung schoss Stoppelkamp dann aus etwa 20 Metern auf das Tor und traf zum 2:2-Endstand (90.).

FSV Frankfurt: Klandt – Huber, Konrad, Oumari, Epstein – Kaffenberger, Heitmeier – Görlitz (70. Rukavytsya), Leckie (78. Roshi) – Yelen, Kapllani (90+2. Djengoue).

TSV 1860 München: Kiraly – Volz (59. Hertner), Vallori, Schindler, Wojtkowiak – Bülow (76. Koussou) – Stoppelkamp, Stark, Wannenwetsch (68. Hain), Adlung – Lauth.

Tore: 1:0 Leckie (21.), 1:1 Stoppelkamp (38., Handelfmeter), 2:1 Yelen (70.), 2:2 Stoppelkamp (90.).

Gelbe Karten: - /Stark, Bülow.

Gelb-rote Karte: Konrad (37.).

Schiedsrichter: Kempter (Sauldorf).

Zuschauer: 5.814.

Autor: Arne Buchcik | 21.12.2013

  Drucken


Newsletter Anmeldung






Nach dem Klick auf die Schaltfläche "eintragen" gelangst Du zu unserem An- und Abmelde-System. Hier erhältst Du weitere Informationen.




Sponsoren des FSV Frankfurt
© FSV Frankfurt 1899 Fußball GmbH    |ImpressumKontaktDatenschutz