3. Liga


FSV wird Gruppendritter bei "Sparhandy-Cup"

Sieg gegen Alemannia Aachen reicht nicht fürs Halbfinale

Faton Toski umkurvt Alemannia-Torhüter Unger und erzielt die 1:0-Führung für den FSV. Foto: bild pressehaus

Nach dem erneuten Hallenerfolg am Samstag, der Finalteilnahme beim „Sunexpress-Cup“ in Kassel, stand der FSV Frankfurt beim „Sparhandy-Cup“ in einer Gruppe mit Arminia Bielefeld, Alemannia Aachen und Fortuna Köln. Die beiden Gruppenersten qualifizierten sich für das Halbfinale.
Die erste Partie gegen Arminia Bielefeld begann von beiden Seiten verhalten, die meisten Torschüsse (vier) gab Denis Epstein ab, der jedoch keinen Erfolg damit verzeichnen konnte. Stattdessen traf der Armine Bashkim Rennecke bei einem Konter mit einem Flachschuss ins lange Eck zur 1:0-Führung, dazu scheiterte Arne Feick am Pfosten. FSV-Youngster Emre Nefiz markierte, nachdem er von Nils Teixeira klug eingesetzt wurde, von der linken Seite aus den 1:1-Ausgleich. Sein Schuss flog – noch leicht von Torwart Patrick Platins touchiert – halbhoch in die lange Ecke. Doch das bittere Ende kam noch: Vier (!) Sekunden vor der Schlusssirene erzielte der Bielefelder Patrick Schönfeld den Siegtreffer der Arminia.

In der zweiten Partie gegen Alemannia Aachen ließen die FSV’ler von Beginn keinen Zweifel aufkommen, wer das grüne Kunstrasenparkett als Sieger verlassen würde: Gleich in der ersten Spielminute erzielte Faton Toski ein wunderschönes Tor. Nach Zusammenspiel mit Michael Görlitz eilte er auf den gegnerischen Keeper zu, nahm den Ball mit der Sohle mit und ließ den Torwart damit ins Leere springen. So war es keine Herausforderung mehr, den Ball im verwaisten Kasten unterzubringen. Die in rot auftretenden Schwarz-Blauen legten sofort nach. Marcel Kandziora inszenierte einen Doppelpass mit Nils Teixeira, kam aus zentraler Position zum Abschluss und stellte auf 2:0. Auch im weiteren Spielverlauf ließen die Frankfurter ihr Können oftmals aufblitzen, kamen durch Emre Nefiz, Denis Epstein und Faton Toski zu weiteren Torgelegenheiten. Hinten ließen Torhüter Sören Pirson und seine Hintermannschaft nichts anbrennen, so blieb es beim 2:0-Sieg und rückte die Perspektive für eine Halbfinalteilnahme in ein wesentlich aussichtsreicheres Licht. Der FSV stand nun auf Rang zwei.

Doch im dritten Gruppenspiel verpasste der FSV trotz guten Beginns die Halbfinalteilnahme. Den Höhepunkt des Spiels bildete ein Kabinettstückchen von Nils Teixeira. „Tex“ nahm einen langen Ball im gegnerischen Strafraum mit der Brust an, drahte sich und nagelte das Spielgerät per Seitfallzieher an die Unterkante der Latte. Leider sprang der Ball wieder aus dem Tor heraus. Auch der Schuss von Michael Görlitz rauschte haarscharf am gegnerischen Kasten vorbei. Die Tore fielen auf der anderen Seite: Das 0:1 durch einen Flachschuss von der linken Seite ins rechte Eck, Torschütze: Kristoffer Andersen. Markus Pazurek erhöhte nach einem Konter und dem Abschluss ins kurze Eck auf 2:0. Die Fortuna hatte sogar noch die Gelegenheit, das Resultat zu erhöhen, doch Albert Streit knallte den Ball aus drei Metern über das Gehäuse und Ergan Aydogmus ließ zwei Chancen liegen. Der FSV warf alles nach vorne, kam zu Chancen für Faton Toski und Nils Teixeira, aber der FSV-Außenverteidiger mit der Nummer 4 konnte erst 36 Sekunden vor Abpfiff verkürzen, zum Ausgleich kam es nicht mehr. Daher musste der FSV als Gruppendritter die Heimreise antreten.

Autor: Matthias Gast | 12.01.2014

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