3. Liga


Erfolgreiche Generalprobe für den FSV

Möhlmann-Elf mit 3:1-Sieg gegen Karlsruher SC

Michael Görlitz erzielte im Testspiel gegen den Karlsruher SC den Treffer zum 2:1. Foto: bild pressehaus

Die Generalprobe für den FSV Frankfurt ist geglückt: Zum Abschluss der Winter-Vorbereitung 2014 besiegte die Elf von FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann Ligakonkurrent Karlsruher SC mit 3:1 (1:1). Eingeläutet wurde der Sieg durch den Treffer von Mathew Leckie kurz vor der Halbzeitpause, in der zweiten Hälfte machten Michael Görlitz und Nikita Rukavytsya alles klar für die Schwarz-Blauen.

In der 9. Minute sorgte Dimitrij Nazarov für das erste Raunen auf den Rängen: Der Karlsruher Angreifer kam im Strafraum des FSV aus guter Position zum Abschluss, aber eine klasse Parade von FSV-Schlussmann Patric Klandt verhinderte die Führung für die Gastgeber. Kurz darauf lagen Freud und Leid nah beieinander: Koen van der Biezen konnte nach Querpass von Manuel Torres Jimenez das 1:0 für den KSC erzielen. Bei dem Laufduell mit dem Karlsruher Torschützen verletzte sich FSV-Kapitän Björn Schlicke und musste den Platz verlassen, für ihn kam Joan Oumari in die Partie.

Die erste gute Möglichkeit für den FSV hatte Mathew Leckie zu verbuchen. Nachdem Denis Epstein im Mittelfeld den Ball behauptete, legte er ihn nach rechts zu Alexander Huber. Dieser zirkelte eine Flanke von rechts perfekt auf den Kopf von Leckie. Der Australier verpasste das Tor allerdings knapp. Die Schwarz-Blauen fanden immer besser in die Partie und kamen nach einer knappen halben Stunde zur nächsten Chance. Ein Freistoß aus knapp 18 Metern passte Epstein kurz zum in der Mauer stehenden Andrew Wooten, der den Ball zu Joni Kauko weiterleitete. Der Finne kam jedoch gegen KSC-Keeper René Vollath einen Schritt zu spät. Leckie sorgte kurz vor dem Halbzeitpfiff für die verdiente Erlösung: Nach einer Hereingabe von Michael Görlitz konnte der Australier den Ball mit dem Kopf zum 1:1 ins Karlsruher Tor befördern.

Nach der Pause nahm Cheftrainer Möhlmann ein paar Umstellungen vor. Epstein rückte eine Position zurück und agierte in der zweiten Hälfte als linker Verteidiger. Leckie übernahm Linksaußen, während die eingewechselten Edmond Kapllani und Faton Toski die Doppelspitze übernahmen. Mit Erfolg: In der 58. Minute schickte Kapllani Leckie auf der linken Seite los, der sich mit einem starken Sololauf durchsetzte. Fast von der Grundlinie passte er den Ball in die Mitte, der am langen Pfosten bei Görlitz landete. Aus halbrechter Position schob dieser den Ball zum 2:1 ein. Nur wenige Minuten später war FSV-Keeper Klandt die Garantie für die Führung: Nach einem gut gespielten Karlsruher Angriff kam Nazarov aus kurzer Distanz zum Abschluss, aber Klandt blieb im Eins-gegen-Eins Sieger und lenkte den Ball über das Tor.

Knapp zehn Minuten vor Abpfiff sorgte der eingewechselte Nikita Rukavytsya für die Vorentscheidung: Marc Heitmeier eroberte in der eigenen Hälfte den Ball und spielte einen langen Pass zum Australier. Dieser setzte sich an der Außenlinie im Laufduell gegen Manuel Gulde durch und zog in die Mitte. Aus kurzer Distanz schob er den Ball vorbei an KSC-Keeper Vollath ins lange Eck zum 3:1.

Cheftrainer Benno Möhlmann zeigte sich zufrieden, ließ sich jedoch noch nicht in die Karten für den Zweitliga-Auftakt schauen: „Ich bin kein Freund von diesen Generalproben. Das heute war der Abschluss der Vorbereitungszeit und der Sieg war ein gelungener Abschluss dieser Zeit. Ich werde die heutigen Eindrücke mit in die Trainingswoche einfließen lassen und dann entscheiden, mit welcher Mannschaft wir gegen Bochum in die Liga starten.“

Auch FSV-Geschäftsführer Sport Uwe Stöver zog ein positives Fazit: „Man darf nicht vergessen, dass wir die ersten 25 Minuten schon hinterhergelaufen sind, das war nicht nach unseren Vorstellungen. Nach dem 0:1 haben wir uns aber gut reingearbeitet und auch ein Stück weit aggressiver gespielt. Deshalb und gerade aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir auch verdient mit 3:1 gewonnen.“

Karlsruher SC – FSV Frankfurt 1:3 (1:1)

FSV Frankfurt: Klandt – Huber (67. Teixeira), Schlicke (18. Oumari), Heitmeier, Kandziora (46. Toski) – Görlitz (67. Rukavytsya), Kruska, Kauko (77. Kaffenberger), Epstein – Wooten (46. Kapllani), Leckie (67. Roshi).

Karlsruher SC: Vollath – Klingmann (60. Stoll), Gordon (46. Krebs), Mauersberger (74. Dulleck), Kempe (60. Schiek) – Peitz (56. Schwertfeger), Yabo – Torres (67. Park), Mast (46. Gulde) – Nazarov (74. Vitzthum), van der Biezen (74. Grupp).

Tore: 1:0 van der Biezen (12.), 1:1 Leckie (44.), 1:2 Görlitz (58.), 1:3 Rukavytsya (81.).

Gelbe Karte: - / Kruska.

Zuschauer: 420.

Schiedsrichter: Dr. Robert Kampka.

Autor: Ann-Kathrin Hauck | 01.02.2014

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