3. Liga


Weiter nichts zu holen für den FSV "An der Alten Försterei"

0:2-Niederlage bei Union Berlin

Kein Durchkommen für Edmond Kapllani. Foto: bild pressehaus

Auch beim fünften Anlauf hat es nicht geklappt: Der FSV Frankfurt hat das Spiel bei Union Berlin im „Stadion An der Alten Försterei“ mit 0:2 (0:1) verloren. Die Tore fielen durch einen Strafstoß von Torsten Mattuschka und einen durch Fabian Schönheim erfolgreich abgeschlossenen Angriff.

Erwartungsgemäß liefen die Schwarz-Blauen (in Berlin auch mit schwarzer Hose) in der fast gleichen Startaufstellung wie im Heimspiel gegen Dynamo Dresden auf. Lediglich der rot-gesperrte Joan Oumari wurde durch Marc Heitmeier ersetzt.

Als die letzten Klänge der „Eisern Union“-Hymne verstummt waren, sorgten die 17.000 Zuschauer gleich für die typische „Alte-Försterei“-Stimmung. Auf dem Platz übernahmen auch die Gastgeber die Initiative. Nach dreieinhalb Minuten profitierten sie beinahe von einem Ausrutscher Mathew Leckies, doch Marc Pfertzel und Simon Terodde konnten den Ball auch gemeinschaftlich nicht verwerten. Auch in der Folgezeit sah man des Öfteren ausrutschende Akteure auf dem Platz. So entstanden Tormöglichkeiten zuweilen aus dem Nichts. Nach gut elf Minuten kam Terodde an der Strafraumgrenze an den Ball, sein Drehschuss rauschte knapp am FSV-Pfosten vorbei. Nach einer Viertelstunde gab‘s den ersten gefährlichen Freistoß für Union, doch der abgefälschte Schuss stellte für FSV-Torhüter Patric Klandt keine Herausforderung dar. Der nächste Freistoß von der linken Seite – verursacht von Leckie und mit Gelber Karte bestraft – brachte auch nicht mehr ein.

Nach einer halben Stunde zielte Damir Kreilach per Kopf aus spitzem Winkel auf das Tor von Patric Klandt, der den Ball in gewohnter Manier klärte. Am knappsten war es in der 36. Minute, als Terodde die Pfertzel-Flanke von der rechten Seite an den rechten Torpfosten köpfte. Dieses Mal hätte Klandt nicht mehr eingreifen können. Keine Chance hatte der FSV-Schlussmann auch beim kurz darauf folgenden Elfmeter von Torsten Mattuschka, gepfiffen nach einer Aktion von Björn Schlicke im Strafraum gegen Terodde. Der Schuss flog flach und trocken zur 1:0-Führung ins rechte Eck.

Zur zweiten Hälfte brachte FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann Nils Teixeira für Mathew Leckie. Teixeira nahm die Linksverteidiger-Position ein, Denis Epstein rückte um eine Stelle nach vorne. Jetzt verlagerte der FSV das Spiel weiter nach vorne und entfachte zunehmend Druck. Doch das bewahrte die Elf von Benno Möhlmann nicht vor gegnerischen Torchancen. Sören Brandy zog nach einer Stunde Spielzeit von der linken Seite ab, der Ball startete seinen Weg in den Torwinkel, doch FSV-Keeper Klandt lenkte das Spielgerät über die Latte. Auch den Schuss von Terodde kurz darauf von der rechten Seite bekam Klandt zu fassen.

Zwanzig Minuten vor Schluss kam Torjäger Andrew Wooten für Michael Görlitz ins Spiel. Doch fünf Minuten später war die Vorentscheidung gefallen. Eine ansehnliche Kombination inklusive Hackentrick von Mattuschka brachte Verteidiger Fabian Schönheim, nachdem er im Strafraum noch einen Haken schlug, mit einem Gewaltschuss aus zehn Metern zum - für den FSV - bitteren Erfolgserlebnis.

Autor: Matthias Gast | 21.02.2014

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