3. Liga


FSV erbeutet drei Punkte gegen FC St. Pauli

Frühes Tor von Leckie reicht für "dreckigen" Sieg

Jaaa! Der Jubel nach der 1:0-Führung durch Mathew Leckie. Foto: Hübner

Der FSV Frankfurt hat das Zweitligaspiel im Frankfurter Volksbank Stadion gegen den FC St. Pauli mit 1:0 (1:0) gewonnen. Nach der frühen Führung durch Mathew Leckie verteidigt der FSV mit viel Leidenschaft und Einsatz den Sieg.

Personell veränderte FSV-Trainer Benno Möhlmann die Aufstellung zum letzten Spiel gegen die Spielvereinigung aus Fürth nur auf einer Position. Björn Schlicke war nach der Gehirnerschütterung aus dem letzten Spiel nicht einsatzfähig und wurde durch Nikita Rukavytsya ersetzt. Daraus resultierte eine etwas offensivere Ausrichtung für die Frankfurter im Gegensatz zu dem Spiel gegen Fürth. Aus dem 4-5-1 von letzter Woche wurde ein klassisches 4-4-2. In Abwesenheit von Björn Schlicke bildeten Marc Heitmeier und Joan Oumari das Duo in der Innenverteidigung. Die zweite Spitze neben Edmond Kapllani wurde von Nikita Rukavytsya gebildet.

Nach sechs gespielten Minuten kamen die Schwarz-Blauen erstmals gefährlich vor das Tor. Michael Görlitz hatte sich in zentraler Position gekonnt gegen zwei Hamburger durchgesetzt und den mitlaufenden Denis Epstein auf dem linken Flügel gesehen. Dieser marschierte mit Zug in den Strafraum, blieb bei seiner Hereingabe aber zu ungenau.

Gleich die nächste Offensivaktion der Frankfurter gab Grund zum Jubeln. Nach neun Minuten drang Mathew Leckie von links in den Strafraum ein und setzte sich gegen zwei Verteidiger durch. Dadurch kam er aus elf Metern in zentraler Position zum Abschluss. Leckie schlenzte den Ball unhaltbar an Torwart Tschauner vorbei ins lange Eck. Nach der Führung behielt der FSV die Kontrolle über das Spiel und ließ die zunächst harmlos agierenden Gäste nicht zur Entfaltung kommen. So dauerte es bis zur 25. Minute, bis die FSV-Defensive erstmals getestet wurde. Nach einer per Kopfball verlängerten Flanke kam Fin Bartels frei zum Schuss und verfehlte sein Ziel deutlich.

Der Rest der ersten Hälfte war von aufreibenden Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt. Nach einem dieser Zweikämpfe kassierte der St. Paulianer Tom Trybull nach Foul an Rukavytsya seine 5. Gelbe Karte. Der FSV erarbeitete sich eine optische Überlegenheit mit verschiedenen Torabschlüssen, die allerdings nicht zwingend genug waren. So gingen die Frankfurter mit einer verdienten Führung in die Pause.

Der Frankfurter Marc Kruska musste verletzungsbedingt in der Kabine bleiben und wurde durch Manuel Konrad ersetzt. Der Gäste-Trainer sah offensichtlich ebenfalls Handlungsbedarf und schickte Gregoritsch und Maier für Kringe und Kalle in die zweite Hälfte. Die Hamburger kamen deutlich verbessert aus der Kabine und bestimmten direkt den weiteren Spielverlauf. In der 54. Minute musste Marc Heitmeier mit Kreislaufproblemen den Platz verlasssen, Nils Teixeira kam als frischer Mann für die Defensive.

Die Möglichkeiten für St. Pauli häuften sich im Verlauf der zweiten Hälfte. Doch richtig zwingende Gelegenheiten blieben auch hier aus. In der Schlussphase klappten beide Teams die Visiere hoch. Das Team aus Hamburg rannte immer wieder auf die gut formierte Defensive der Frankfurter an und die Männer von Trainer Benno Möhlmann versuchten, mit Kontern die Entscheidung herbeizuführen. In der 87. wurde Leckie halblinks an der Strafraumgrenze gefoult. Der daraus folgende Freistoß von Wooten wurde abgefälscht und landet etwas glücklich vor den Füßen von Leckie. Dieser brachte den Ball aus kürzester Entfernung allerdings nicht an Keeper Tschauner vorbei. In der Nachspielzeit blieb den FSV-Anhängern und der den gut 11.000 Fans nochmal der Atem stehen. Ausgerechnet Ex-FSV‘ler John Verhoek kommt am Fünfmeterraum aus der Drehung zum Schuss und zwang Patric Klandt zu einer erstklassigen Parade. Der Ball tänzelte Richtung Linie und konnte mit einem beherzten Sprung von Klandt entschärft werden. Somit durften sich die Spieler vom FSV mit einer kämpferischen guten und sehr leidenschaftlichen Leistung über sehr wichtige drei Punkte freuen.

FSV Frankfurt - FC St. Pauli1:0 (1:0)
FSV Frankfurt: Klandt - Huber, Heitmeier (55.Teixeira), Oumari, Epstein – Kruska (46. Konrad), Kauko, Görlitz, Leckie – Rukavytsya, Kapllani (82. Wooten)
FC St. Pauli:
Tschauner – Halstenberg, Mohr, Thorandt, Schachten (85. Gonther) – Trybull, Kalla (46. Gregoritsch), Rzatkowski, Kringe (46. Kringe) – Verhoek, Bartls

Tore: 1:0 Leckie (8.)
Gelbe Karten: Kapllani, Epstein / Rzatkowski, Trybull, Thorandt
Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück)
Zuschauer: 11.103

 

Autor: Max Dahmer | 09.03.2014

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