3. Liga


Serie hält – FSV siegt in Ingolstadt

1:0 durch Leckie-Solo und Klandts Paraden

Mathew Leckie rannte gegen Ingolstadt wieder allen davon. Foto: bild pressehaus

Der FSV Frankfurt hat das Zweitligaspiel beim FC Ingolstadt mit 1:0 (1:0) gewonnen. Ausschlaggebend war das Tor des Tages nach toller Einzelleistung von Mathew Leckie und Torhüter Patric Klandt, der mit mehreren Paraden den Sieg festhielt.

Im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen den FC St. Pauli am vergangenen Sonntag reagierte FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann auf die Gelbsperre von Edmond Kapllani und brachte dafür erstmals Andrew Wooten von Anfang an. Nach seiner Gehirnerschütterung aus dem Spiel gegen Fürth stand auch Kapitän Björn Schlicke zur Verfügung und ersetzte in der Innenverteidigung Marc Heitmeier. FSV-Coach Möhlmann ließ die Schwarz-Blauen in einem etwas defensiveren 4-1-4-1 agieren und so rückte Manuel Konrad für Nikita Rukavystya in die erste Elf.

Die erste Viertelstunde brachte wenige zwingende Torchancen hervor. Die beste Szene gehörte den FSVlern. In der vierten Minute war es eine Hereingabe von Leckie, der sich gut auf der linken Außenbahn durchsetzte, die Michael Görlitz in zentraler Position nicht kontrollieren konnte und mit dem Knie am Tor vorbei bugsierte.

In der Mitte der ersten Hälfte konnte sich das Team aus Ingolstadt etwas in der Frankfurter Hälfte festsetzen. Nach einem Ingolstädter Freistoß von Groß aus dem Halbfeld zwang Caiuby FSV-Keeper Klandt zu einer Glanzparade. Schlussmann Patric Klandt bekam im allerletzten Moment noch die Hände hoch und konnte den Kopfball aus kürzester Entfernung klären.

In der 28. Minute fiel die Frankfurter 1:0-Führung. In der 28. Minute schnappte sich der Frankfurter Leckie in der gegnerischen Hälfte den Ball. Die Ingolstädter-Defensive schaffte es nicht, den Angreifer entscheidend zu stören und dieser drang in den Strafraum ein. Aus halblinker Position ging er durch drei Gegenspieler in den Strafraum, behielt er die Übersicht und schob den Ball an Schlussmann Özcan, der bei dieser Aktion nicht gut aussah, vorbei ins rechte untere Eck. Eine überragende Aktion!

Nach dem Rückstand zeigten sich die Ingolstädter etwas verunsichert. Doch kurze Zeit später gelang es den Gastgebern, den Druck etwas zu erhöhen. Das Spiel verlagerte sich zunehmend in die Frankfurter Hälfte und die Schanzer erarbeiteten sich in der ersten Hälfte ein Eckenverhältnis von 5:1. Mit hoher Einsatzfreude und leidenschaftlichem Zweikampfverhalten gelang es den Frankfurtern, mit der knappen Führung in die Halbzeit zu gehen.

Die Teams kamen unverändert aus der Halbzeit. In der 46. Minute konnte FSV-Keeper Klandt sich abermals mit einer glänzenden Parade auszeichnen. Der Ingolstädter Caiuby hatte zuvor einen Freistoß aus zentraler Position in Richtung Frankfurter Tor abgefeuert.

In der 55. Minute gelang es den Frankfurtern, das Spiel in den gegnerischen Strafraum zu verlagern. Nach einer schönen Passtaffete wurde Leckie auf der linken Außenbahn freigespielt und drang in den Strafraum ein. Seine flache und kraftvolle Hereingabe verfehlte Kauko nur knapp. Ingolstadt wechselte kurz darauf Philipp Hofmann gegen Kapitän Ralph Gunesch ein und setzte dadurch auf eine offensivere Formation. In der 65. Minute war es wiederum Patric Klandt, gegen den auf ihn zustürmenden Hartmann lange stehen blieb und mit einem guten Reflex Schlimmeres verhinderte.

Um dem Mittelfeld neue Kraft zu verleihen, kam in der 67. Minute Heitmeier für den aufgeriebenen Kauko. Eine Minute später war es Albert Cohen, der  am Fünfmeterraum frei zum Kopfball kam und den Ball Richtung Frankfurter Tor stieß, aber Klandt fing den versuch locker.

Bis zur Mitte der zweiten Hälfte konnten sich die Ingolstädter ein Übergewicht an Chancen erarbeiten. Die Frankfurter konzentrierten sich auf die Verteidigung der Führung und versuchten, mit vereinzelten Kontern eine Vorentscheidung herbeizuführen.

In der Schlussphase wurde das Spiel durch viele Unterbrechungen zerfahrener. Die Ingolstädter waren bemüht, konnten aber, mit Ausnahme von Groß in der 87. Minute, nicht mehr zwingend in Aktion treten. Die Frankfurter versuchten, schnelle Tempogegenstöße anzubringen, die aber ohne Durchschlagskraft blieben. So blieb es beim knappen Auswärtserfolg für Schwarz-Blauen.

FC Ingolstadt 04: Özcan – Engel, Gunesch (57. Hofmann), Roger, Danilo – Groß, Cohen -  Morales, Caiuby – Mo. Hartmann (85. Quaner), Lappe (70. Lex).

FSV Frankfurt: Klandt – Huber, Schlicke, Oumari, Epstein – Kruska – Görlitz (85. Rukavytsya), Kauko (67. Heitmeier), Konrad, Leckie – Wooten (90+2. Heubach).

Tore: 0:1 Leckie (29.)

Gelbe Karten: Kauko (49.), Epstein (63.), Heitmeier (76.)  – Caiuby (86.).

Schiedsrichter: Martin Thomsen (Kleve).

Zuschauer: 4213.

Autor: Max Dahmer | 14.03.2014

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