3. Liga


Zweimal nur Latte: FSV unterliegt Paderborn 1:3

Roshi trifft, Kapllani muss früh raus

Michael Görlitz brachte frischen Wind in die Partie. Foto: bild pressehaus

Der FSV Frankfurt unterliegt dem SC Paderborn mit 1:3 (0:1). Nach einem 0:1-Rückstand zur Pause und einem Doppelschlag von Mahir Saglik gelang es den Schwarz-Blauen nicht mehr, das Ruder rumzureißen.

Im Vergleich zur Partie des FSV Frankfurt, am letzten Mittwoch gegen den FC Erzgebirge Aue, stellte FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann die Startelf auf insgesamt zwei Positionen um: Neu in der Startaufstellung waren der rechtzeitig genesene Mathew Leckie und Marc Kruska, der nach seiner abgesessenen Gelbsperre wieder spielberechtigt war. Für Kapitän Björn Schlicke rückte Manuel Konrad in die Innenverteidigung und machte im zentralen Mittelfeld Platz für Kruska. Die Kapitänsbinde trug in Abwesenheit von Schlicke FSV-Keeper Patric Klandt.

In der vierten Spielminute kamen die Schwarz-Blauen zum ersten Mal gefährlich vor das Paderborner Tor. Nachdem Odise Roshi sich auf der rechten Außenbahn bis zur Grundlinie durchgesetzt hatte, legte er den Ball flach an den Fünfmeterraum zurück. Der hineinstürmende Leckie konnte sich gegen den Paderborner Verteidiger durchsetzen, aber den Ball nicht entscheidend kontrollieren. Nach zwölf Minuten musste FSV-Stürmer Edmond Kapllani wegen einer Platzwunde an der Stirn am Spielfeldrand behandelt werden. Wegen einer tiefen Risswunde an der Stirn musste er ausgewechselt werden. In der 17. Minute wurde Kapllani durch Andrew Wooten ersetzt. Doch in der Zwischenzeit, der FSV befand sich wegen Kapllanis Behandlung noch in Unterzahl, gerieten die Schwarz-Blauen in Rückstand. Nach einer Hereingabe von Süleyman Koc konnte sich Elias Kachunga am kurzen Pfosten mit per Volleyschuss zum 0:1 durchsetzen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wechselte der FSV, für Faton Toski kam Nils Teixeira in die Partie. Teixeira agierte als Linksverteidiger, Denis Epstein rückte eine Position nach vorne. Doch die Gäste aus Paderborn kamen besser aus der Kabine und konnten in der 52. Minute die Führung zu einem 2:0 ausbauen. Passend zum Wochentag nahm Mahir Saglik aus gut 30 Metern maß und donnerte das Spielgerät in die Maschen. Nur eine Minute später kam es noch dicker für den FSV. Nach einer Aktion von Joan Oumari an Uwe Hünemeier im Frankfurter Strafraum entschied Schiedsrichter Robert Hartmann auf Elfmeter. Wiederum Saglik trat zum Strafstoß gegen Klandt an und ließ diesem keine Abwehrchance.

Die Frankfurter ließen trotz des Rückstands nichts unversucht und erarbeiteten sich in der 61. Minute die nächste Torgelegenheit. Denis Epstein spielte vom linken Flügel eine hohe Flanke Richtung Elfmeterpunkt, wo Roshi sich im Kopfballduell durchsetzen konnte, aber nur den Paderborner Querbalken traf. In der 67. Minute wurde der eingewechselte Teixeira für ein Foul an der Mittellinie mit Gelb verwarnt. Acht Minuten später folgte der zweite Wechsel des FSV Frankfurt, für Leckie kam Michael Görlitz in die Partie. Direkt im Anschluss brachte Epstein einen Freistoß aus dem linken Halbfeld auf den langen Pfosten des Gegners. Die Hereingabe fand FSV-Außenverteidiger Alexander Huber, der die Kugel volley knapp am Tor vorbeischoss.

Die 78. Minute brachte für den FSV den Anschlusstreffer zum 1:3. Nachdem Teixeira und Görlitz sich gut auf der linken Außenbahn durchsetzen konnten, war es Görlitz der von der Grundlinie in die Mitte flankte. Wooten verpasste den Ball, allerdings konnte sich Roshi im Zweikampf durchsetzen und den Ball mit der Schulter im Tor platzieren. Dadurch beflügelt kamen die Frankfurter in der 85. Minute gleich zweimal gefährlich vor den Kasten von Paderborn-Schlussmann Lukas Kruse. Zunächst konnte Roshi sich rechts im Strafraum durchsetzen, sein Schuss konnte kurz vor dem Tor von Paderborn zur Ecke geklärt werden. Kurz darauf fasste sich der eingewechselte Görlitz ein Herz. Von der Strafraumgrenze zog der wuselige Mittelfeldspieler aus halbrechter Position ab und traf aber wiederum nur die Latte.

Letztendlich blieben die Frankfurter glücklos und mussten sich gegen den Aufstiegsaspiranten aus Ostwestfahlen mit 3:1 geschlagen geben.

FSV Frankfurt - SC Paderborn 1:3 (0:1)
FSV Frankfurt: Klandt - Huber, Konrad, Oumari, Epstein - Kruska, Kauko – Leckie, (75. Görlitz), Roshi – Toski (46. Teixeira) – Kapllani (19. Wooten)

SC Paderborn: Kruse – Heinloth, Strohdiek, Hünemeier, Brückner – Bakalorz, Vrancic – Koc (74. Wurtz), Meha – Kachunga, Saglik (66. Bertels)

Tore: 0:1 Kachunga (17.), 0:2 Saglik (52.), 0:3 Saglik (55./FE), 1:3 Roshi (79.)

Gelbe Karten: Teixeira/-
Schiedsrichter: Hartmann (Wangen)
Zuschauer: 4.532

Autor: Max Dahmer | 30.03.2014

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