3. Liga


Sandhausen bringt das Frankfurter Spiel zum Stocken

FSV unterliegt dem SVS mit 0:3

Ratlosigkeit beim FSV: Gegen Sandhausen gab es trotz besserer Leistung eine deutliche Niederlage. Foto: Foto Hübner

Der FSV Frankfurt hat sein Heimspiel gegen den SV Sandhausen am 30. Spieltag der Zweiten Fußball-Bundesliga mit 0:3 (0:2) verloren. Vor einer Kulisse von 6.874 Zuschauern sorgten Ranisav Jovanovic mit einem Doppelschlag und Nicky Adler für die Entscheidung. Damit fehlen den Schwarz-Blauen weiterhin entscheidende Punkte, um sich endgültig aus dem Abstiegskampf zu verabschieden.

FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann nahm verletzungsbedingt zwei Änderungen in der Startelf vor: Für Marc Kruska (Hüftprellung) agierte Marc Heitmeier neben Manuel Konrad als Sechser, Tim Heubach feierte in der Innenverteidigung für Joan Oumari (Leistenbeschwerden) sein Startelf-Comeback nach seiner mehrmonatigen Verletzungspause.

Zu Beginn der Partie waren die Sandhäuser, auch aufgrund der prominenten Ausfälle in der Offensive, auf eine sichere Verteidigung bedacht. Entsprechend war es nur der FSV, der den Weg zum Tor suchte. Doch trotz guten Passspiels gestaltete es sich als große Herausforderung, den Weg durch die Abwehrreihen des SVS zu finden. In der 21. Minute setzte sich Mathew Leckie, der zuvor bereits mit einem Kopfball ene Torchance zu verbuchen hatte, in der Mitte durch. Sein Abschluss aus spitzem Winkel von der linken Seite verpasste das Tor von Sandhausen-Keeper Manuel Riemann allerdings knapp. Der bis dahin beste Chance hatte der Australier aber in der 24. Spielminute: Denis Epstein passte links den Ball perfekt in die Schnittstelle zu Odise Roshi, der von der Grundlinie zurücklegte auf Leckie. Dessen Schuss wurde zur Ecke abgeblockt, die ebenfalls Epstein gefährlich in den Sandhäuser Strafraum flanken konnte. Aber weder diese Vorlage noch der Schuss von Konrad konnten in ein Tor umgemünzt werden.

Nach einer knappen halben Stunde aus dem Nichts die Führung für die Gäste: Timo Achenbach schlug einen langen Diagonalpass auf Ranisav Jovanovic, der Patric Klandt im Eins-gegen-Eins keine Chance ließ. Auch nach dem Gegentreffer blieben die Schwarz-Blauen die angriffsstärkere Mannschaft, aber die kompakte Defensive der Sandhäuser erschwerte das Herausspielen klarer Tormöglichkeiten. Ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung des FSV sorgte kurz vor der Pause für das 0:2 aus Sicht der Gastgeber: Wieder war Achenbach der Vorlagengeber, dieses Mal landete seine Hereingabe von Linksaußen bei Nicky Adler, der in der Mitte nur noch einlochen musste.

Beide Teams starteten unverändert in die zweite Spielhälfte. Die erste Torchance bot sich für den FSV kurz nach Anpfiff nach einem Epstein-Eckball, der Kopfball von Innenverteidiger Heubach verpasste aber das Tor. Ganz bitter die Szenen, die sich in der 57. Spielminute abspielten: Nach einem Foul an Leckie im Sandhäuser Strafraum zeigte Schiedsrichter Christian Leicher auf den Elfmeterpunkt. Epstein, zuletzt sicherer Schütze, legte sich den Ball zurecht, trat an – und scheiterte an Riemann. Kurz darauf stand erneut ein Elfmeter im Raum, als Kapllani im Strafraum zu Boden gezogen wurde. Der Unparteiische ließ die Partie allerdings weiterlaufen. In der 61. Minute die nächste Aktion zum Haareraufen für jeden FSV’ler: Nach einer gute Flanke von Alexander Huber köpfte Leckie den Ball knapp am Tor vorbei.

Das Leid des einen führte zur Freude der anderen: Jovanovic eroberte selbst den Ball, passte diesen zu Adler und wurde von seinem Sturmpartner im richtigen Moment bedient, so dass der Stürmer-Routinier in der 66. Minute das 3:0 erzielte. Mit den Einwechslungen von Andrew Wooten und Faton Toski für den defensiven Marc Heitmeier wollte Chefcoach Benno Möhlmann für frischen Wind im Offensivspiel sorgen, aber mit dem 0:3-Rückstand gestaltete sich das Spiel gegen die zweitbeste Defensive der Liga von Minute zu Minute schwerer. Einen guten Angriff gab es in der 79. Minute dann tatsächlich über den eingewechselten Wooten, der den Ball nach rechts zu Konrad legte. Dessen erneute Hereingabe, für Wooten bestimmt, wurde allerdings von der SVS-Abwehr abgeblockt.

In der Schlussphase der Partie waren die Schwarz-Blauen hauptsächlich darauf bedacht, das Ergebnis nicht noch höher ausfallen zu lassen. Das ermöglichte den Sandhäusern mehr Räume zum Spielen, aber ohne eine Kontersituation fehlte auch hier eine zwingende Torchance. Somit blieb es auch nach 90 Minuten beim 0:3 aus Sicht des FSV.

FSV Frankfurt – SV Sandhausen 0:3 (0:2)


FSV Frankfurt: Klandt – Huber, Schlicke, Heubach, Epstein – Görlitz, Konrad, Heitmeier (74. Toski), Roshi (63. Wooten) – Leckie, Kapllani.

SV Sandhausen: Riemann – Zimmermann, Olajengbesi, Hübner, Achenbach – Thiede (85. Klotz), Linsmayer, Tüting, Uzoma (64. Ulm) – Adler, Jovanovic (76. Kulovits).

Tore: 0:1 Jovanovic (27.), 0:2 Adler (44.), 0:3 Jovanovic (66.).

Gelbe Karte: - / Jovanovic.

Zuschauer: 6.847.

Schiedsrichter: Christian Leicher.

Autor: Ann-Kathrin Hauck | 13.04.2014

  Drucken


Newsletter Anmeldung






Nach dem Klick auf die Schaltfläche "eintragen" gelangst Du zu unserem An- und Abmelde-System. Hier erhältst Du weitere Informationen.




Sponsoren des FSV Frankfurt
© FSV Frankfurt 1899 Fußball GmbH    |ImpressumKontaktDatenschutz