3. Liga


Zu Gast im Schwabenland

FSV-Auswärtsgegner VfR Aalen im Fokus

Im Hinspiel gewann der FSV mit 2:1 vor heimischer Kulisse im Frankfurter Volksbank Stadion. Foto: hanglastig.de

Nach dem Auswärtsspiel in Münster muss der FSV am Samstag, den 18.03.2017, in Aalen ran: Die Männer von VfR-Cheftrainer Peter Vollmann (ehemals SV Wehen Wiesbaden) mussten in dieser Saison erst vier Niederlagen auf ihrem Konto verbuchen. Auf der anderen Seite entschieden die Kicker aus Baden-Württemberg von 27 gespielten Partien neun für sich, wodurch 14 Punkteteilungen zu Stande kamen. Daher betitelt die Fachpresse in dieser Saison den VfR Aalen gerne als „Remis-König“.

Vor dem zweiten Weltkrieg spielte der VfR in der höchsten Spielklasse (damals Gauliga). Nach dem Aufstieg 1939 hatte der VfR aber wie alle Vereine mit Personalnot zu kämpfen. Nach dem Krieg schnupperte man am Profifußball, kam aber nicht wirklich über den Amateurfußball hinaus. Der Verein konnte in den ‘70ern mit den Stürmern Erwin Hadewicz, Helmut Dietterle und Dieter Hoeneß den Aufstieg in die oberste Amateur-Liga sowie den erstmaligen Gewinn des WFV-Pokals feiern. 1975 wurde man erneut Meister, musste sich dann aber in den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga dem SSV Reutlingen geschlagen geben. Es war das erste Mal, dass der VfR Aalen die ganze Region elektrisierte, und so unterstützten tausende Fans ihre Farben. Im selben Jahr verließ Dieter Hoeneß nach zwei erfolgreichen Jahren den VfR in Richtung VfB Stuttgart (später Bayern München). Nach langer Zeit im Amateurfußball stieg man 2009 erstmals in die 3. Liga auf und 2012 gar in die 2. Bundesliga. Nach drei Spielzeiten in Deutschlands zweithöchster Spielklasse nahm diese Episode mit dem Abstieg vergangene Saison ein Ende.

In der aktuellen Saison ist das erklärte Ziel, sich in der 3. Liga zu etablieren und einen Mittelfeldplatz zu sichern. Nach dem Abzug von neun Punkten durch den DFB, gegen den der VfR bereits Widerspruch eingelegt hat, zeigte die Mannschaft zuletzt eine starke Reaktion und gewann zwei Spiele in Folge. Aktuell stünde der VfR Aalen unter Berücksichtigung des Punkteabzugs mit 32 Zählern auf dem 16. Tabellenplatz.

Vor der Spielzeit 2016/17 kamen die Baden-Württemberger auf eine Transferbilanz von elf Abgängen und zehn Neuzugängen. Aus der eigenen Jugend zog man mit Daniel Schelhorn, Nico Rodewald und Matthias Layer drei Talente in den Profikader hoch. Die Defensiv-Abteilung des VfR wird von einem erfahrenem Innenverteidiger-Duo stabilisiert: Mit Thomas Geyer und Robert Müller sicherte sich der VfR zwei Spieler, die bereits zusammen das Trikot des Ligakonkurrenten Wehen Wiesbaden in der Saison 2014/15 überstreiften. Zudem haben beide in der laufenden Saison bisher fast jedes Spiel über 90 Minuten bestritten. Das Herz des VfR Aalen ist derweil Maximilian Welzmüller: Der Leistungsträger ragt in dieser Saison mit sehr guten Leistungen in der Defensive sowie beachtlicher Torgefahr heraus (3 Tore, 8 Vorlagen).

Seit 1994 traf der FSV Frankfurt insgesamt elfmal auf den VfR Aalen. Hierbei verbuchten die Schwarz-Blauen 4 Siege, 4 Unentschieden und 3 Niederlagen. Das Hinspiel gewann der FSV Frankfurt durch Tore von Fabian Schleusener und Shawn Maurice Barry mit 2:1.

Wer das Spiel nicht vor Ort verfolgen kann, hat die Möglichkeit die Partie im SWR live zu sehen. Falls Sie doch nach Aalen mitreisen und den FSV Frankfurt unterstützen, geben Sie das in ihr Navi ein:
Stadionweg 5, 73430 Aalen

Autor: Sebastian Störk | 17.03.2017

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