FSV Frankfurt Hospitality

Bundesliga


Silence sideline - Verhaltenskodex für Eltern

Das Spiel den Kindern und Trainern überlassen!

Die vielleicht spannendste und faszinierendste Eigenschaft des Fußballs ist seine Komplexität und Vielfalt. Ungemein viele Einflussfaktoren spielen eine Rolle, die nicht nur auf das Ergebnis und den Ausgang eines Spiels, sondern auch und vor allem auf die Leistung eines Spielers und der gesamtem Mannschaft wirken. Viele dieser Einflussfaktoren sollen in den Einheiten im Training unter der Woche aber auch in den Spielen am Wochenende trainiert und verbessert werden. Taktik, Technik und konditionelle Aspekte sind in Abhängigkeit von Alter und individuellem Leistungstand eines Spielers Schwerpunkte im Training und dem Spiel. Um dies zu gewährleisten, benötigen wir gut ausgebildete, lizenzierte Trainer, die in der täglichen Arbeit die entsprechenden Inhalte unseren jungen Talenten vermitteln. Die Trainer und Betreuer sind ein zentrales Element im Leistungskonzept des FSV Frankfurt; sie bestimmen die Qualität der Ausbildung unserer Kinder. Deshalb ist Vertrauen in die Trainer wichtig. Denn das Aufgabenfeld eines Trainers ist äußerst umfangreich; viele Anforderungen aus unterschiedlichsten Bereichen werden an unsere Übungsleiter gestellt. Die Verantwortung ist groß. Aufgrund seiner Führungsfunktion und dem Wissen um die große Verantwortung besitzt er einen abgesteckten Handlungsspielraum und ein festgelegtes Maß an Entscheidungskompetenz.

Aus diesem Grund setzt der Verein FSV Frankfurt in seinen Nachwuchsmannschaften auf gut ausgebildete Trainer. Externe Weiterbildungen bei Verbänden, wie dem Hessischen Fußball Verband HFV und dem Deutschen Fußball-Bund DFB oder Schulungen bei pädagogischen Institutionen wie dem Landessportbund Hessen, sollen genau wie interne Fortbildungsveranstaltungen dazu beitragen, die Qualität unserer Trainingsarbeit stetig zu verbessern.

Deshalb vertraut der FSV Frankfurt seinen Trainern und Betreuern und gibt ihnen die nötige Rückendeckung. Und Sie als Eltern können und sollen dies auch tun! Und so aktiv die bestmögliche Ausbildung unserer Talente gewährleisten: in Form der „silent sideline“.

Die silent sideline ist eine in Amerika angewandte Strategie, die dazu beitragen soll, das Verhalten von Eltern und Verwandten bei Jugend-Sport-Veranstaltungen zu leiten. Basis dieser Strategie ist das „sich-bewusst-machen“, inwiefern die Verhaltensweise von Eltern und Zuschauern am Spielfeldrand auf Kinder wirken. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Kritik – auch positiv gemeinte Kritik - während sportlicher Aktivität von Kindern und Jugendlichen tendenziell eher negativ aufgefasst wird! Als Folge dieser negativen Wahrnehmung sind Kinder schnell überfordert – sie empfinden Druck, Stress, Nervosität, Verwirrtheit, Frustration. Darunter leidet die Leistung des Spielers und damit des gesamten Teams. Der Spaß geht verloren. Genauso wie der Lerneffekt.

Um diesem Phänomen entgegenzuwirken, wollen wir durch eine „ruhige und beruhigende Seitenlinie“ den Kindern, wie auch den Trainern ein Umfeld schaffen, in dem kein leistungshemmender Druck von außen erzeugt wird. Der Spaß am Fußball steht gerade in den unteren Jugendmannschaften deutlich im Vordergrund.

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