3. Liga


!Nie Wieder – Erinnerungstag im Deutschen Fußball

Ein Blick zurück in die Geschichte des FSV

von Eugen Emmerling

Donnerstag, 4.Februar 2015,
FSV-Business Club des Frankfurter Volksbank Stadions

„!Nie wieder“ heißt das Motto des bundesweiten Erinnerungstags im deutschen Fußball. Auch der FSV will heute Abend ein Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus setzen.

„!Nie wieder“ ist manchmal aber auch leicht dahingesagt. 70 Jahre nach der Befreiung Deutschlands von Nationalsozialismus ist diese Zeit weit weg. Was haben wir damit zu tun? Ein Blick zurück in die Geschichte des FSV zeigt, wie schnell die sogenannte Normalität des Zusammenlebens in Ausgrenzung und Verfolgung des eben noch hochgeschätzten Nachbarn oder Vereinsfreundes umschlagen kann.

Wie war das damals, als Anfang 1933 auch in Frankfurt die Nazis die Macht übernahmen? Wie verhielten sich die Mitglieder und Fans in einem angesehenen großen Sportverein wie dem FSV, wo jeder jeden teils über viele Jahre und Jahrzehnte kannte, wo man sich als Familie fühlte, wo man gemeinsam bei Siegen der Schwarz-Blauen im Stadion jubelte oder gemeinsam bei verlorenen Spielen trauerte – wie verhielt man sich also, wenn der Sitznachbar auf der Tribüne, der selbstlose Förderer des Vereins, oder gar dessen von großer Mehrheit gewählter und wiedergewählter Präsident plötzlich für rassisch minderwertig, das heißt ja nichts anderes als: für menschlich minderwertig erklärt, zum Untermenschen gestempelt und rausgeschmissen wurde?

Bei der folgenden Skizze, denn mehr kann dieses Impulsreferat nicht sein, stütze ich mich vor allem auf die Forschungen und Erkenntnisse unseres FSV-Freundes Harald Schock. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen besitzt der FSV nichts mehr an Unterlagen aus der Zeit von vor 1945. Seit 1940 war das FSV-Stadion Militärgelände. Hier standen Flak-Geschütze der Wehrmacht,  um alliierte Flugzeuge abzuschießen. Das dürfte der Grund dafür gewesen sein, dass schon am 8. Oktober 1943, beim ersten von insgesamt zwölf Bombenangriffen auf Frankfurt, das FSV-Gelände ein Ziel der britischen Bomber war. Ein Teil der Tribüne wurde durch Sprengbomben zerstört, bis der Rest im März 1944 schließlich völlig vernichtet wurde. Damals war, wie heute wieder, auch die Geschäftsstelle des Vereins unter der Haupttribüne untergebracht. Und so wurden mit den Büroräumen alle Dokumente wie Mitgliederdatei, Programmhefte, Zeitungen, Zeitschriften, Festschriften oder Bücher zerstört. Dank der Vorarbeit von Harald Schock und Fritz Freyeisen, um nur zwei engagierte FSV-Historiker zu nennen, wurde das, was wir heute wissen, mühsam rekonstruiert. Durch Sammeln der Berichte von Zeitzeugen, durch Zufallsfunde auf Flohmärkten, durch fleißiges Nachforschen in Archiven.

Herzlichen Dank!

1933, bei der sogenannten Machtübernahme der Nazis, war Frankfurt eine wachsende Großstadt von 550 000 Einwohnern. Im Jahrzehnt zuvor hatte sich der Fußball in Deutschland zum Massensport entwickelt. Auch jüdische Mitglieder und Sportler waren selbstverständlich in den Vereinen integriert. Für den FSV waren die Jahre bis 1933 ein „Goldenes Zeitalter“ gewesen, nämlich das bislang erfolgreichste in der Vereinsgeschichte. Der FSV war 1925 Deutscher Vizemeister  und 1933 Süddeutscher Meister geworden. Er gehörte zu den bekanntesten Mannschaften in Deutschland. So, wie der Gelsenkirchener Ortsteil Schalke im Fußball geläufig ist, so war auch „Bornheim“ in jenen Jahren in ganz Deutschland ein Begriff. Unter den fünf bis 1933 „erstklassigen“ Frankfurter Mannschaften, nämlich Union Niederrad, Rot-Weiß Frankfurt und FFV Sportfreunde 04 hatten es nur zwei an die Spitze geschafft – der FSV und die Eintracht. Mal waren die Schwarz-Blauen obenauf, mal die Rot-Schwarz-Weißen. Zu den Lokalderbys kamen jeweils bis zu 30.000 Zuschauer.

Thomas Bauer beschreibt in seiner lesenswerten Chronik „Frankfurt am Ball“ die sportliche Situation im ersten Halbjahr 1933: „Im Mai 1933 war wieder der FSV obenauf. Die Bornheimer gewannen am 3. Mai 1933 im Frankfurter Waldstadion das Endspiel um die Süddeutsche Meisterschaft gegen den TSV München 1860 durch ein Kopfballtor von Georg Knöpfle. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff liefen die Fans auf den Platz, um mit den Spielern den ersten und im Rückblick auch einzigen süddeutschen Meistertitel für den FSV zu feiern. Alles schien so wie immer zu sein, nur dass die nationalsozialistische Hakenkreuzfahne auf dem Tribünengebäude  wehte, war neu.“

Ja, alles schien so wie immer zu sein – und das ist aus heutiger Sicht gerade das Unfassbare. Die Spieler gewannen, die Fans jubelten – der Betrieb lief glänzend. Also Business as usual.

Und doch war alles anders in jenen Maitagen vor 82 Jahren. Die Nazis hatten nach der Berufung Adolf Hitlers zum Reichskanzler im Januar 1933 kaltblütig ihre Machtstellung zur Ausschaltung politischer Gegner ausgenutzt. Vor allem begannen sie, gegen die Minderheit der Juden nicht nur zu hetzen, sondern Zug um Zug jüdische Bürger aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und nicht zuletzt aus den Vereinen zu entfernen. Schon Wochen vor dem scheinbar so unbeschwerten Pokalendspiel des FSV gegen 1860 München wurde in Frankfurt zum Boykott jüdischer Geschäfte, Rechtsanwälte und Ärzte aufgerufen. Nationalsozialistische Studenten und Schlägertrupps der SA besetzten die Universität und vertrieben jüdische und linke Professoren.

Obwohl der jüdische Bevölkerungsanteil im Deutschen Reich damals nur 0,9 Prozent betrug, war der Nazi-Kampfbegriff von der jüdischen „Überfremdung“ in den damaligen Medien, also in Presse und Rundfunk, allgegenwärtig. Großstädte waren ja schon immer offener für Fremde als kleinere Gemeinwesen. Die europäische Handelsmetropole Frankfurt am Main hatte in ihrer Geschichte immer wieder Migranten und Flüchtlinge aus anderen Ländern aufgenommen und ihnen Zuflucht geboten. Hugenottische und andere christliche Glaubensflüchtlinge, aber auch Juden fanden in Frankfurt liberalere und bessere Lebensbedingungen vor als andernorts. So betrug 1933 der jüdische Anteil an der Frankfurter Bevölkerung 4,7 Prozent, in Berlin waren es 3,8 Prozent.

1933 lebten also etwa 28.000 Juden in Frankfurt. „Das Konzept der bürgerlichen Gesellschaft fand für Juden in Fußballvereinen in besonderer Weise Resonanz. Der Fußballsport ließ - im Gegensatz zur deutschen Turnerschaft - Juden Vorstandsmitglieder oder Vereinspräsidenten werden. Die aus England importierten Werte wie „fair play“ und Toleranz machten das Spiel attraktiv für jüdische Fußballbegeisterte“, stellt das Fritz-Bauer-Institut heraus. Die Zahl der jüdischen Mitglieder im FSV können wir nur schätzen. Von den rund 1.000 Vereinsmitgliedern waren vielleicht 100 jüdischen Glaubens, also etwa zehn Prozent.

Nur drei Wochen, nachdem der FSV am 3. Mai 1933 Süddeutscher Meister geworden war, begann auch im Sport mit Wucht die Unterdrückung von Minderheiten und die Gleichschaltung der Vereine. Am 24. Mai wurde allen Sportvereinen eine Einheitssatzung diktiert, die den Ausschluss jüdischer Sportler und Mitglieder verlangte, und das Führerprinzip einführte. Schon im April hatten viele Vereine begonnen, die Verordnung vorwegzunehmen. Auch beim FSV konnten der Präsident, Alfred J. Meyers und der Schatzmeister, Siegbert Wetterhahn dem wachsenden Druck nicht mehr standhalten. Sie schieden aus ihren Ämtern.

Schon der Vorgänger von Alfred J. Meyers, Dr. David Rothschild, der seit 1924 über vier Jahre an der Spitze des Vereins gestanden hatte, war Jude gewesen. Die Präsidentschaft des weit über Frankfurt hinaus angesehenen Arztes Rothschild hatte den FSV im Deutschen Fußball sportlich weit nach vorne gebracht.

Der gebürtige Frankfurter Dr. med. David Rothschild übernahm das Präsidentenamt beim FSV im Alter von 49 Jahren. Er hatte vor und während des Ersten Weltkriegs in Bad Soden ein Sanatorium geleitet, bevor er sich in seiner Geburtsstadt Frankfurt als hoch geschätzter Facharzt für Lungen- und Herzerkrankungen niederließ. Im Ersten Weltkrieg diente Dr. Rothschild in einem Reservelazarett für Lungenkranke.
 
Woher der vielbeschäftigte Mediziner die Zeit nahm, um das Präsidentenamt beim FSV nicht nur auszufüllen, sondern dem Verein auch neue Impulse zu vermitteln, wissen wir nicht. Er legte die Grundlage für wichtige sportliche Erfolge des FSV, die sich in seiner Amtszeit häuften. Dr. David Rothschild stand nicht nur an der Spitze des FSV, als dieser 1925 im Frankfurter Waldstadion gegen den 1. FC Nürnberg um die Deutsche Meisterschaft kämpfte und Vizemeister wurde. Er sorgte auch dafür, dass internationale Spitzenspieler wie der Norweger Brettville, der Schweizer Robert Pache oder der Schwede Wijk verpflichtet wurden.

Auch wenn damals der Fußball als lupenreiner Amateursport gelten sollte, so waren doch finanzielle Anreize durchaus üblich. In seinem Buch „Fussball unterm Hakenkreuz: der DFB zwischen Sport, Politik und Kommerz“ berichtet Nils Havemann, dass beim FSV herausragende Leistungen der Spieler mit einer Prämie belohnt wurden, „von der man sich schon einmal eine Wohnzimmereinrichtung anschaffen konnte“.

Dem in der Frankfurter Gesellschaft hoch angesehenen Vereinspräsidenten Dr. Rothschild gelang auch in Bezug auf die Öffentlichkeitsarbeit und das Ansehen des FSV ein besonderer Coup, der Fußballgeschichte geschrieben hat: Er überzeugte den erst 1923 gegründeten Rundfunksender Frankfurt davon, dass man auch ein Fußballspiel live im Radio übertragen könne. Und so wurde am 31. Januar 1926 das Nachholspiel um die Mainmeisterschaft zwischen FSV und Hanau 93 als eines der ersten Fußballspiele live im Rundfunk übertragen. (Die erste komplette Rundfunk-Live-Übertragung fand am 1.11.1925 bei der Partie Preußen Münster gegen Arminia Bielefeld statt). Die „Frankfurter Nachrichten“ berichteten damals über das aufsehenerregende Unternehmen: „Die Übertragung wurde so durchgeführt, dass ein Berichterstatter den Verlauf fortwährend in das Mikrofon hineinsprach, hie und da wurde auch das Publikum hörbar. Natürlich zeigte der erste Versuch noch Mängel, da der eine Sprecher nicht in der Lage ist, das Mikrofon andauernd zu bedienen, wodurch längere Pausen entstehen.“

Der FSV gewann das Spiel gegen die Hanauer übrigens souverän mit 2:0.

Dr. David Rothschild hat sich um den FSV verdient gemacht. 1933 emigrierte er nach Schweden, wo er am 7. August 1936 starb.

Als Nachfolger von Dr. David Rothschild wurde Alfred J. Meyers, ein Leitender Angestellter des Chemiegiganten IG Farben, zum 1. Vorsitzenden des FSV gewählt.

Durch die überragenden Erfolge der Schwarz-Blauen war das bis dahin genutzte Vereinsgelände an der Seckbacher Landstraße längst zu klein geworden. Der Verein versprach sich mit der Wahl des Industriemanagers Meyers, der in der Stadtpolitik wie in der Finanzwelt bestens vernetzt war, einen Neuanfang. Ein größeres Stadion musste her. Geld hatte der Verein aufgrund der großen Zuschauerzahlen bei seinen sportlichen Erfolgen zurückgelegt. Doch nachdem Dr. Rothschild nicht mehr kandidierte, wurde jetzt ein Organisator gebraucht, der den Erwerb eines neuen Vereinsgeländes, den Verkauf des alten, einen Stadionneubau und die Fortführung, wenn möglich sogar die Steigerung der sportlichen Erfolge bewerkstelligen sollte. Das alles übrigens ohne hauptamtliche Geschäftsleitung im Verein, sondern gemeinsam mit Schatzmeister Siegbert Wetterhahn und den anderen Präsidiumsmitgliedern auf rein ehrenamtlicher Basis.

Auch Schatzmeister Wetterhahn, über den wir leider zu wenige biographische Details kennen, war Jude. Auch er emigrierte 1933 in die Vereinigten Staaten.

Alfred J. Meyers war ein Macher. Er bereitete die Miete des neuen Geländes am Bornheimer Hang und den Neubau des Stadions, das seinerzeit zu den modernsten Vereinsstadien in Deutschland zählte, professionell und penibel vor. 1930 war Grundsteinlegung, bereits am 11. Oktober 1931 konnte Präsident Meyers das neue Stadion feierlich einweihen. 1949 berichtete er anlässlich eines Besuchs beim FSV zu dessen 50. Gründungstag über jene Zeit: „Ein anderer großer Tag natürlich war die Platzeinweihung nach der vorangegangenen Grundsteinlegung. Nie zuvor war ein solches sportliches Ereignis Gegenst6and ei8ner Rundfunkübertragung gewesen. Wenige wissen nur, wie schwierig es war, die städtischen Behörden davon zu überzeugen, dass ein Bernemer Stadion am Erlenhang dem städtischen Stadion keine Konkurrenz machen würde. Nie werde ich die denkwürdige Sitzung mit Stadtrat Schmude vergessen, als ich die endgültige Zusage für den Platzbau in der Hand hatte. Es war nicht allein diese Zusage, sondern es gelang mir sogar, eine Stiftung von 1000 Mark von der Stadt Frankfurt zu erhalten, die den Auftakt für unsere damalige erfolgreiche Sammlung für den Aufbau der Platzanlage war. Diese städtische Stiftung war ein deutlicher Beweis dafür, dass die Stadt Frankfurt am Main den Fußballsportverein zum Patenkind gemacht hatte. Jahrelange Vorbereitungen, maßlose Zeitopfer, schlaflose Nächte, Ärger und Verdruss waren damit endlich belohnt.“

Meyers hat mit der Anlage am Bornheimer Hang und dem Neubau des Stadions mit großer Tribüne und Stehterrassen für insgesamt mehr als 18.000 Menschen den FSV in die fußballerische Moderne geführt. Dass sein Lebenswerk 1943/44 zerstört wurde, dass das alte FSV-Stadion im Bombenhagel unterging und mit ihm fast alle Dokumente und Erinnerungsstücke des Vereins, hat ja nicht dieser vorausschauende und tatkräftige Mann zu verantworten, sondern das verschuldeten diejenigen, die unbedingt den „totalen Krieg“ herbeischreien wollten. Doch als Goebbels seine berüchtigte Sportpalastrede am 18. Februar 1943 hielt, lebte Alfred J. Meyers schon seit zehn Jahren in New York. Nach seinem Zwangsaustritt aus dem FSV war er aus Deutschland in die USA geflüchtet. seit zehn Jahren aus Deutschland geflüchtet. Die Frankfurter Nachrichten, schrieben nach dem Ausscheiden von Meyers aus dem Vorstand des FSV am 27. April 1933 über den jüdischen Präsidenten „dessen Verdienste allgemein anerkannt werden“. Das war in im mit antisemitischer Hetze aufgeheizten Frühjahr 1933 ein großer Satz.

Wie viele andere jüdischen Mitglieder und Sportler 1933 wie Präsident Meyers und Schatzmeister Siegbert Wetterhahn den FSV verlassen mussten, wissen wir nicht.
Die Frankfurter, leider auch sein FSV, haben dem großen Vereinspräsidenten seine Leistungen nie wirklich gedankt.

Umso anerkennenswerter ist es, dass eine Gruppe von FSV-Mitgliedern um Fritz Freyeisen und Harald Schock seit Jahren Versuchen, die Geschichte auch der braunen Jahre des FSV zu rekonstruieren. Wir werden in den nächsten Jahren viel Kraft investieren, um unseren jüdischen Mitgliedern, Förderern und Vereinspräsidenten ein gutes Andenken zu bewahren und schaffen. Und ich werde mich gemeinsam mit meinem Aufsichtsratskollegen, dem Stadtverordnetenvorsteher  Stephan Siegler  im Rahmen unserer Möglichkeiten dafür einsetzen, dass auch die Stadt Frankfurt der beiden FSV-Vorsitzenden Dr. David Rothschild und Alfred J. Meyers in angemessener Weise gedenkt.

Meyers übrigens war ein großzügiger Mann. Er besuchte trotz des erlittenen Unrechts schon kurz nach dem Krieg wieder „seinen“ FSV, und später noch mehrfach bis zu seinem Tod im Jahre 1956 im amerikanischen Exil. Er, der zum Zwangsaustritt aus seinem Verein ge3zwungen worden war, sagte bei seinem  Besuch des FSV zu dessen 50jährigen Jubiläum 1949: „Meine Vereinsbegeisterung war einzig und allein das starke Echo der Liebe, die mir von Mitgliedern und Anhängern entgegengebracht wurde. Gerade die Tatsache, dass es mir möglich war, den Verein erfolgreich für so viele Jahre zu leiten, ist der beste Beweis dafür, dass der Geist im Verein gesund und stark war. Und dann kamen die dunklen Jahre, die Sport zum Spielball der Politik machten, und an die ich nicht zurückdenken will.“

Wir aber müssen zurückblicken.

Nur wer die Geschichte kennt, kann verhindern, dass sie sich wiederholt.

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