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FSV Frankfurt schlägt KSV Hessen Kassel 2:0


Foto: Hübner


FSV zieht ins Pokalhalbfinale ein

Nach dem wichtigen Auswärtssieg bei der TSG Balingen Empfang der FSV zum Viertelfinale des Bitburger Hessenpokals den KSV Hessen Kassel in der heimischen PSD Bank Arena. Beide Teams trafen in den vorherigen Runden ausschließlich auf Amateurteams, der FSV auf Viktoria Griesheim und den SV Pars Neu-Isenburg, der KSV auf den VfL Biedenkopf und den Lichtenauer FV. Die Partie wurde geleitet von Schiedsrichter Marcus Rolbetzki und seinen Assistenten Sören Rolfs und Markus Bengelsdorff.

Zum Spiel:

Von Anfang an entwickelte sich ein offenes Spiel in der PSD Bank Arena. Die Nordhessen hatten allerdings ein Chancenübergewicht, so hatten Iksal und Vesco in den Anfangsminuten Chancen die Führung zu erzielen. Die erste dicke Chance hatten ebenfalls die Gäste: mit einem cleveren Steckpass hebelte Tim Dierßen die Hintermannschaft des FSV aus, Serkan Duran scheiterte am stark reagierenden Kenan Mujezinovic (17´). Kurz darauf wurde auch der FSV das erste Mal gefährlich: Nach einem Franjic Eckball setzte Peters den Kopfball knapp neben den Pfosten. Angestachelt von dieser Aktion zeigten sich beide Teams weiter angriffslustig. Durna, Heller und Garic hatten die nächsten Torschussaktionen, immer wieder war aber ein Verteidiger dazwischen. Eine dieser Aktionen wusste der FSV zu nutzen: Nach einem Eckball von Ivan Franjic trudelte der Ball durch den Strafraum der Nordhessen, am zweiten Pfosten schob Kapitän Ahmed Azaouagh zum 1:0 in die Maschen ein. Dieses Tor rundete unterhaltsame erste 25 Minuten ab. Der FSV blieb weiter aktiv, wieder nach einem Eckball scheiterte Hirst im Nachstochern an einem Bein der Kasseler Hintermannschaft (28´). Kurz darauf wurde es kurios: Ein Rückpass von Kevin Nennhuber im Strafraum auf Torwart Maximilian Zunker hoppelte über den Fuß des Torhüters zum 2:0 in die Maschen des KSV. Somit führte der FSV nach knapp 40 Minuten 2:0 gegen die Nordhessen. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeit, mit Sicherheit keine unverdiente Führung für Schwarz-Blau.

Kassel startete ähnlich wie im ersten Durchgang druckvoll. Iksal hatte Mujezinovic schon umkurvt, schaffte es aber nicht aus spitzem Winkel den Ball im Tor unterzubringen (46´). Die Schwarz-Blauen schafften es aber wieder, die Partie ausgeglichen zu gestalten. Einen tiefen Steckpass von Heller konnte von Jake Hirts aus aussichtsreicher Position nicht verarbeitet werden (54´). Anders als im ersten Durchgang verflachte die Partie zur Mitte der zweiten Halbzeit. Der FSV verteidigte leidenschaftlich und wusste es, mit gefährlichen Kontern im Ansatz gefährlich zu bleiben, der KSV konnte sich immer wieder Abschlussmöglichkeiten erschaffen. So hatten aufseiten der Gäste Nennhuber (72´), Mogge (74´) und Najjer (75´) Möglichkeiten auf den Anschluss, vergaben aber die Chancen reihenweise. Auch die Schwarz-Blauen hatten immer wieder durch gutes Umschalten im Ansatz gefährliche Angriffe zu bieten, eine zwingende Torchance entstand dabei aber nicht.

Somit stand am Ende ein verdienter 2:0 Derbysieg gegen den KSV Hessen Kassel fest. In einem kampfbetonten, aber unterhaltsamen Viertelfinale, entschieden die Tore von Azaouagh (26´) und das Eigentor von Kevin Nennhuber (35´) die Partie. Im Halbfinale des Bitburger Hessenpokals trifft der FSV Frankfurt in der nächsten Runde auf Kickes Offenbach.

FSV Frankfurt:
Mujezinovic, Reutter, Sawaneh, Azaouagh, Heller, Franjic (90´ Lüders), Gottwalt, Hirst (80´ Güclü), Sommer (58´ Heim), Peters, Garic

KSV Hessen Kassel:
Zunker, Nennhuber, Starostzik, Brill (71´ Rakk), Dierßen, Duma, Vesco, Flotho (58´ Mogge), Springfeld, Najjer, Iksal (70´ Döringer)

Tore:
1:0 Azaouagh (26´), 2:0 Eigentor Starostzik (35´)

Gelbe Karten:
Reutter (62´), Hirst (76´), Heller (81´) / Vesco (83´)

Schiedsrichter:
Marcus Rolbetzki – Sören Rolfs, Markus Bengelsdorff

Zuschauer: 512

Autor: jh - 23.03.2022



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